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Enkeltrick 02
Datum: 24.06.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byUtauss
Es war angenehm still, als ich erwachte. Kein Laut war zu hören. Nur mein Körper meldete sich, und beschwerte sich über Schmerzen im Anal- und Genitalbereich. Außerdem hatte ich überall eine Art Muskelkater, als hätte ich die ganze Zeit schwere Möbel geschleppt. Meine Lage war ernst. Ich war allein, auf einer Matratze auf dem Boden eines Kellers, mit Handschellen an den Handgelenken, die mit einer Kette an einer Öse im Boden verbunden war. Wenn ich wollte, konnte ich mich also ein wenig bewegen. Bis auf die Matratze war der Keller leer. Witzigerweise war der Boden mit Auslegware ausgelegt, so einem billigen Teppich-Ersatz. Wer legt einen Teppich in einem leeren und ungenutzten Kellerraum aus? Naja, anderseits war ich vermutlich noch im Haus der Zankers, und bei denen brauchte mich gar nichts mehr wundern. Es war keine Frage, daß an eine Flucht nicht zu denken war. Die Tür war sicherlich abgeschlossen, und ich hatte nichts zur Verfügung, mit dem ich sie hätte öffnen können. Es gab ja nichts in diesem Raum, außer mir, der ich immernoch nackt war, und der Matratze. Das Fenster konnte ich total vergessen. Statt eines normalen Kellerfensters sah ich nur dicke Glasbausteine in der Wand. Ich sah nach oben. Nein, da war nur eine Lampe zu sehen, aber keine Kamera. Ich hätte es ihnen zugetraut. Zu rufen traute ich mich nicht. Lieber liege ich nackt und allein in einem fremden Keller, als von den beiden verrückten Rentnern da oben gequält und vergewaltigt zu werden. ...
... Da sollte ich froh sein über jede Stunde, die ich allein hier unten verbringen durfte. Die Alternativen wären einfach zu schrecklich. Vielleicht vergessen sie mich sogar hier unten? Denken gar nicht mehr daran, daß sie mich (wie auch immer) hier runtergebracht haben? Vielleicht sitzen sie in ein paar Tagen beim Frühstück, und einer von beiden sagt dann plötzlich sowas wie „Oh, Liebling, wir haben ja den Ralf im Keller ganz vergessen!" Und dann würden sie runtergehen, und mich finden, auf der Matratze liegend, verhungert oder verdurstet - einfach tot. Aber wäre das so schlimm? Dann wäre wenigstens alles vorbei. Dann würde die eklige Alte mich nicht mehr reiten, und ihr Mann würde mich nicht mehr sonstwohin ficken. Obwohl - ob mein Tod sie davon abhalten würde, sich an mir zu vergehen? Ich traute ihnen alles zu. Keine Ahnung, wo ihre Grenzen lagen, und ob sie überhaupt welche kannten. Nach einer Weile fielen mir die Augen zu. Ich schreckte auf, als die Tür geöffnet wurde, und jemand in den Keller kam. Es war mittlerweile recht dunkel im Raum, durch die Glasbausteine kam kaum noch Licht. Voller Angst riss ich die Augen auf. Ich war mir sicher, jetzt kommen sie mich holen, und machen mich endgültig fertig. Doch die Angst verflog, und machte Verwunderung platz, als ich statt den Zankers die Gestalt eines jungen Mädchens erkennen konnte. Es war etwa in meinem Alter, und - soweit ich das im Halbdunkel erkennen konnte - völlig nackt. Sie blieb vor mir stehen, sah ...