-
Enkeltrick 02
Datum: 24.06.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byUtauss
... einen Moment auf mich herab, und sagte nichts. Wiedermal konnte ich mit der Situation nichts anfangen. In diesem Haus geschahen ständig unerwartete und völlig abgedrehte Sachen. „Wer bist Du?" fragte ich. „Herr Zanker schickt mich. Ich soll Dir helfen." Es wurde immer verrückter. Der Alte sperrte mich in den Keller, und schickte mir dann ein nacktes Mädchen, um mir zu helfen? Ich verstand die Welt nicht mehr. Es war alles so abgedreht, was hier geschah, so bar aller Logik, so völlig sinnfrei! „Wie heißt Du?" „Ich habe keinen Namen. Ich gehöre Herrn Zanker, und der erlaubt es nicht, daß ich einen Namen habe. Das würde mich nur vermenschlichen, sagt er." „Vermenschlichen?" Die Situation war viel zu skurril, um sie ernstzunehmen. „Bist Du etwa ein Roboter oder sowas?" „Nein, ich bin nichts. Ich bin einfach nur da, wie ein Gegenstand, und Gegenstände tragen keine Namen, so wie Tiere oder Menschen." Das Lachen verging mir so schnell wie es gekommen war. Mein Gott - was haben sie denn mit der gemacht? Für einen Moment vergaß ich meine eigene Not, versuchte nur zu verstehen, was es mit diesem Mädchen auf sich hatte. Ich wußte nichts über sie, wer sie war, oder was die Zankers mit ihr angestellt hatten, aber irgendwie überkam mich ein wahnsinnig starkes Mitleid. Mühsam und nicht ohne Schmerzen stand ich auf, ging langsam einen Schritt auf das Mädchen zu, und wollte sie einfach nur in den Arm nehmen, so gut das mit den Handschellen ging. Im dunkeln ...
... sah ich das Knie nicht kommen, das meine Eier mit ungeheurer Wucht in den Bauch zu stoßen versuchte. Ein greller Blitz schoss mitten durch mich durch, und ich war mir sicher zu sterben, noch ehe ich den Boden erreichte. „Es tut mir leid, aber ich gehöre nur Herrn Zanker. Niemand außer ihm und seiner Frau darf mich benutzen, es sei denn, er erlaubt es." „Das ist doch kein Grund, mir in die Eier zu treten, Du Pissnelke" hätte ich sie angeschrien, doch nach diesem mörderischen Tritt brachte ich nur ein Stöhnen heraus. Sie ließ mir etwas Zeit, mich davon zu erholen, und fragte dann „Hast Du Schmerzen?" Ich starrte sie an. Das konnte sie jetzt unmöglich ernst meinen, oder? „Ich helfe Dir, warte!" sagte sie teilnahmslos, und ging hinaus. Nach wenigen Momenten, die ich mit innerlichem verständnislosem Kopfschütteln verbrachte, kam sie zurück. Sie knipste das Licht an. Die schlagartige Helligkeit blendete mich, doch dann konnte ich sehen, was mir der Alte da geschickt hatte: Sie war etwa mittelgroß, sehr schlank, hatte sehr schöne Brüste, und war dort, wo sich heutzutage eigentlich jeder rasierte, mit einem ordentlichen schwarzen Busch versehen. In der Hand trug sie eine Salbe, aber ich konnte nicht erkennen, was es für eine war. „Ich darf Dich nicht anfassen, das würde Herr Zanker nicht erlauben. Und Du darfst mich auch nicht anfassen." Das hatte ich nach dem Tritt von vorhin auch nicht vor. „Wo tut es Dir denn weh?" fragte sie. Ich brachte es nicht über ...