1. Immer mit dem Wind


    Datum: 26.06.2021, Kategorien: 1 auf 1, Autor: Kastor Aldebaran

    ... das bei ihrer Größe.
    
    Vorsichtig wurde sie über Bord gehoben und an Land gebracht. Dann verschwand sie mitsamt Kapitän zwischen den Bäumen. Es ging ans bezahlen und dabei wollten John und der Alte sicher alleine sein. Was John allerdings damit anfangen konnte, das wusste ich nicht. Hier gab es nichts zu kaufen, auch nicht für Gold, was ich in der Kiste vermutete.
    
    Da wir am nächsten Morgen mit der Ebbe auslaufen wollten, hatten wir noch einmal Freiwache bekommen, denn die Vorräte waren aufgefüllt, die Ladung gut verstaut und die Wache eingeteilt. Leider musste Richard dran glauben, aber ihm schien es nichts auszumachen. Ich für meinen Teil ging an Land und folgte wieder dem Fluss um zum See zu kommen, denn ich wollte vor der Abfahrt noch einmal baden. Auch wenn es noch so kalt war, ich würde lange nicht mehr dazu kommen und das wollte ich ausnutzen.
    
    Also ging ich den Fluss wieder hinauf, fand den kleinen Seitenarm und folgte ihm bis zum See. Hier versteckte ich mich schnell hinter einem Baum. Am anderen Seeufer stand eine Frau und war gerade dabei ihren Körper mit Wasser zu benetzten. Sie stand etwas weiter im Wasser als die anderen am Tag zuvor und war mir somit auch näher. Wieder bewunderte ich den sich mir präsentierenden, geschmeidigen Körper. Die Sonne war gerade dabei unterzugehen und der Vollmond stand schon am Himmel. So war der Übergang zur Nacht nur zögerlich und tauchte das Schauspiel in ein silbriges Licht. Während der Wind vollkommen eingeschlafen war ...
    ... und nur noch die wenigen Geräusche der Nacht waren zu vernehmen.
    
    Dann ging sie noch einen Schritt weiter ins Wasser hinein und schrie plötzlich auf. Unter ihr brach anscheinend der Untergrund weg und rutschte in die Tiefe. Sofort verschwand sie im kalten Wasser und nur noch ein Arm schaute aus dem Wasser. Vor Schreck erstarrt, dauerte es einen kleinen Augenblick, bis ich mich bewegen konnte. Doch dann rannte ich um den See herum und hinein, an die Stelle wo der Arm noch aus dem Wasser schaute. Ich griff nach der Hand und zog so stark daran wie ich nur konnte und zog sie an das Ufer.
    
    Sie war bewusstlos, entweder konnte sie nicht schwimmen oder das kalte Wasser hatte einen Schock ausgelöst. Leider wusste ich nicht was ich tun sollte, doch auf einmal begann sie zu husten und spuckte einen Schwall Wasser aus. Nur langsam kam sie zu sich. Schwarze Augen sahen mich dankbar an und ihre Zähne leuchteten aus einem Lächeln.
    
    Ich hatte sie die ganze Zeit über nicht losgelassen, was mir erst jetzt bewusst wurde. Ich versuchte mich zu lösen, doch sie hielt mich weiter fest und zog mich zu sich herunter. Der erste Kuss war nur zaghaft, doch ein zweiter forderte mehr. Ihre vollen Lippen waren so weich und anschmiegsam. Wie von alleine streichelte ich über ihre festen, kegelförmigen Brüste deren dunkle Warzen von der Kälte des Wassers schon hart waren. Ob es Dankbarkeit wegen ihrer Rettung war, oder etwas anderes kann ich nicht sagen, vielleicht von jedem etwas. Jedenfalls würde ich ...
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