1. Tante Christine 02


    Datum: 03.07.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byLilly_Maus

    ... soll der Mann dich fast überfallen und dich so nehmen wie er es will?"
    
    „Sag mal, stellst du am Morgen immer so schwierige Fragen? Aber ich will deine Frage so kurz wie möglich beantworten. Ich mag es am Anfang, dass ein Mann zärtlich, leidenschaftlich ist, aber je länger ich beim Sex bin, desto mehr will ich, dass der Mann dominant ist. Das ist dann, als würde man auf das i den Punkt setzen! Erst dann ist es ein wirkliches i."
    
    „Ich verstehe. Und ist Harald so einer?"
    
    „Nein, das ist er auch nicht. Er versteht es nur, Frauen für sich bereit zu machen und dann mit ihnen zu schlafen. Er macht das auch ganz gut, doch er will halt nur seinen Teil haben. Bei dir ist es anders, du hast einen schönen Körper, kannst ihn nur noch nicht richtig einsetzen. Aber du bist lernwillig und lernst auch gut dazu. Das finde ich so toll an dir. Ich muss gestehen, du bist ein Mann, wie man sich einen wünscht."
    
    Jens fühlte sich hervorgehoben. Das war schon ein Kompliment für ihn.
    
    „Mit meiner Freundin geht es auch besser. Sie sagt, dass sie auch schon Orgasmen bekommen hat. Das ist doch gut oder?"
    
    „Ja sicher. Aber da musst du doch sehr glücklich sein."
    
    Jens lächelte: „Jein, eigentlich hast du recht, aber immer wieder sehe ich dich und denke an dich. Ich sehe dich als meine schöne Lehrerin, eine Frau mit fast idealen Kurven, die ganz offen ist und alles sagt und tut, was sie will."
    
    Christine bekam einen roten Kopf. Und der Rest des Frühstücks verlief ruhiger. Sie ...
    ... fassten auch häufiger an die Hände des Anderen, sahen sich an und lächelten. War es bei ihnen anders als es sein durfte? Fast hätte er zu ihr gesagt: 'Komm mit hoch, ich fick dich noch einmal!' Doch er tat es nicht, er wusste nicht warum.
    
    Sie verabredeten sich um 19.00 Uhr in dem Fischrestaurant. Christine wollte das, weil sie so gern Fisch aß. So hatte Jens noch Zeit über alles nachzudenken und seine Freundin Stella vom Bahnhof abzuholen.
    
    ***
    
    Stella kam pünktlich an. Jens hatte einen kleinen Blumenstrauß gekauft, den er ihr überreichte. Dann nahmen sie sich in die Arme und gaben sich einen Kuss.
    
    „Oh, das ist aber schön, dass du gekommen bist. Hier bin ich sehr allein gewesen", log er, „aber nun bist du ja da."
    
    „Ach, das hast du aber schön gesagt", lachte Stella, „leider kann ich aber nur zwei Tage bleiben. Die werden wir uns wunderbar gestalten. Ich habe mir schon ein paar Gedanken gemacht."
    
    „Du Stella", meinte er, „du wirst es nicht glauben, aber ich habe hier eine Verwandte von mir zufällig getroffen. Ich habe dir doch schon von meiner Tante Christine erzählt. Die ist auch hier auf Rügen. Sie ist mit einem Freund hier und verlebt einige Tage. Sie hat uns heute zum Abendbrot eingeladen. Ich hoffe du hast auch Lust. Jedenfalls weiß ich, dass du auch gern Fisch isst."
    
    Geschockt wäre zu viel gesagt, aber Stella war doch wohl ein wenig überrascht von dieser Neuigkeit. Aber, na ja, vielleicht hatte sie ja dann doch die Möglichkeit, die Tante Christine ...
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