1. Liebe, Sex und Alkohol


    Datum: 09.07.2021, Kategorien: Sonstige, Autor: Weltensegler

    ... morgens zum Frühstück zuletzt etwas gegessen. Immer in der Hoffnung, dass es auf dieser Party etwas zu essen geben wird. Da dies jedoch nicht der Fall war, hauten mich die drei Bier und Schnäpse fast um.
    
    Ich torkelte sogar schon ein wenig, als ich mir eine willige, Frau suchen wollte. Gefunden habe ich auch bald eine, die auf einen steifen Schwanz wartete. Komm mit, fick mich, stecke mir dein Ding in mein inneres, forderte sie von mir. Sie war hübsch, hatte kurze blonde Haare und eine ideale Tittengröße.
    
    Ich freute mich schon auf sie. Was passierte dann? Nichts, gar nichts passierte. Ich bekam keinen mehr hoch. Obwohl sie alles versuchte, rührte sich bei mir nichts mehr. Nicht einmal blasen oder einen Finger in meinen Arsch schieben half dem Miststück, aufzustehen. Richtig frustriert jagte mich die Frau weg und rief gleichzeitig: Hannes (das war wohl der Gastgeber) schmeiß den Kerl hier raus, er ist ja jetzt schon zu besoffen, um noch einen steifen zu bekommen. Einen Moment schauten alles zu uns herüber und buhten mich aus. Da kam auch schon Hannes mit meinen Klamotten. Er schmiss sie vor mir auf die Erde und befahl mir: Los zieh dich an. Dann komm an die Bar und bezahle. Wie, was bezahlen, staunte ich da. Ja was wohl? Deinen Anteil an dieser Party musst du sofort bezahlen. Glaubst du etwa, das alles hier ist umsonst? Bin ich denn Krösus, der alles aus der Portokasse bezahlen kann?
    
    Waas,,, wwiii viiiel musss ich dennn berappen? Stotterte ich. 100 € sind es ...
    ... normalerweise. Weil du vorher gehst, bleiben noch 50,-- Euronen übrig. So viel habe ich nicht dabei. Was, du hast nicht einmal 50,-- € dabei und wolltest die ganz Nacht ficken. Her mit deinem Geld, wenn es nicht reicht, noch den Ring und die Halskette dazu. Die kannst du, wenn du das Geld bringst wieder auslösen. Dazu hast du 2 Wochen Zeit. Nun musste ich doch tatsächlich meine letzten 30,-- € rausrücken und hatte trotzdem noch Schulden.
    
    Damit begann mein endgültiger Abstieg. Kein Geld, keinen Alkohol, kein Alkohol dann kam das große Zittern. So ging es los. Am Anfang gelang es mir noch hier und da eine Flasche Schnaps zu klauen. Das reichte zuletzt jedoch nur noch für einen Tag.
    
    Was tun, fragte ich mich. Mein benebelter Kopf empfahl mir eine Supermarkt Kasse auszurauben. Nee, das geht, nicht sagte mir mein bisschen Gewissen, was noch da war. Wie willst, du dann zu Schnaps kommen und wer zahlt deine Wohnung? Dein Vater dreht dir doch nächste Woche den Geldhahn zu. Da musst du ihm doch beichten, dass du überhaupt noch nicht studierst hast. Also ran. Heut ist Samstag, da ist das meiste Geld in den Kassen. Nimm dir deine alte Pudelmütze, mache Sehschlitze dahinein, ziehe sie kurz vor der Kasse über den Kopf und bedrohe die Kassiererin mit einem Messer. Noch wollte ich es nicht probieren. Nur als der Alkohol verflogen war, zitterte ich so sehr, dass ich unbedingt Sprit brauchte. Auch mein Kopf suchte nur noch nach Alkohol. In diesem Delirium klaute ich mir in einem Warenhaus ein ...
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