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Astrid 02
Datum: 12.08.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bykazmir1979
... Augen, dann konnte sie dem eiskalten Blau in ihnen nicht mehr standhalten. Beschämt wand sich ihr Blick zu Boden und sie wusste nicht, was sie machen sollte. „Du bist freiwillig hier, du kannst jeder Zeit gehen.", das war seine Reaktion auf ihr Verhalten und um seine Worte noch zu verstärken, machte er den Weg zur Tür frei. Nur wenige Schritte und sie wäre aus dem Zimmer heraus, wäre aus der Situation heraus. Wäre zurück in ihrem Leben. Sie könnte das alles vergessen. Sie könnte zu ihrem Mann zurück gehen und ihm in die Augen sehen und so tun, als wäre nichts geschehen. Doch es war etwas geschehen! Also könnte sie das wirklich? Und viel wichtiger, wollte sie das wirklich?! „Ist Treue denn das Gegenteil von Freiheit?", Astrid schaute ihn verblüfft an, als sie die Worte aus seinem Mund vernahm. Sie war erstaunt, wo das ganze Gespräch hin verlaufen war. Sie war erstaunt, das sie es hier jetzt mit ihm ganz alleine in der Ecke des kleinen Cafés es schaffte über all das zu sprechen, was sie seit jenem Tag beschäftigte, als Nadja ihn in ihr Leben gebracht hatte. Nein, natürlich nicht alles, aber sinngemäß das wichtigste. Sie hatte eine Gefühlsausbruch gehabt, ihn fast schon beschimpft, weil er die Affäre ihre besten Freundin gewesen war. Dabei war sie verheiratet gewesen und hatte zwei Kinder, genauso wie... Astrid. Na gut ja, sie war lange unglücklich in ihrer Ehe gewesen, genauso wie... Astrid verdrängte den Gedanken. Er hatte das alles über sich ergehen lassen und war ...
... ganz ruhig geblieben. Ist Treue denn das Gegenteil von Freiheit?, Astrid wusste es nicht, sie wusste nur, dass der Begriff Freiheit sich gut anhörte. „Nadja und ich sind jetzt frei.", setzte er fort. „Aber ihr seit jetzt verheiratet und habt sogar noch ein Kind bekommen.", erwiderte sie. Oh was erzählte dieser Mensch da von Freiheit? Nadja und er hatten geheiratet, kaum ein Jahr nachdem sie zusammen gekommen waren und kurz davor hatten sie sogar ein gemeinsames Kind bekommen. Wie frei konnte man da sein. „Ja, wir sind uns treu und dennoch wissen wir, dass wir unsere Freiheiten auch brauchen. Fühlst du dich denn jetzt frei? Und noch viel wichtiger, willst du frei sein?", seine Worte trafen sie. Sie öffneten eine Tür in ihr, die sie eigentlich hatte verschlossen halten wollen, doch ein Teil von ihr war dahinter versteckt und dieser Teil wollte nun frei sein! Astrid drehte sich wieder um. „Sehr schön", er trat diesmal direkt an sie ran. Seine rechte Hand berührte sanft ihre rechte Schulter und drückte sie dann zurück in Richtung des Sessels. Astrid ließ es mit sich geschehen. Sie beugte sich erneut vorn über. „Zieh wieder deine Hose runter, alle beide!", befahl er ihr und Astrid gehorchte; freiwillig! Sie wusste den Raum, das Zimmer, die Situation zu verlassen wäre keine Freiheit für sie. Nein, es wäre eine Flucht zurück n den Käfig den sie einst so sehr lieben wollte, doch nicht mehr konnte, seit dem... Seit dem ihr Mann ebenso floh. Floh in die Welt seiner ...