1. Astrid 02


    Datum: 12.08.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bykazmir1979

    ... Pornos. Floh in die Fiktion. Doch das hier war real und es fühlte sich echt, es fühlte sich gut an.
    
    „Bis gleich!", „Ja, bis gleich!", Astrid nickte ihm kurz zu und schaffte es diesmal doch einen für sie erstaunlich langen Moment ihm in die Augen zu schauen. Was war es, dass es ihr so schwer viel ihm in die Augen zu schauen? Seine kühlen blauen Augen hatten etwas, etwas beängstigendes, aber auch auf eine ganz eigene Art und Weise anziehendes für die rothaarige Arzthelferin. Sie machten ihr Angst und machten sie nervös, und im gleichen Augenblick fühlte sie sich... Angezogen? Erregt?
    
    Astrid schüttelte ihren Kopf und ihre rote Mähne flatterte im Wind. Sie stieg in ihr Auto ein. Jetzt noch ihre Töchter von Nadja abholen und dann... Ja, was dann? Wieder der Alltag?! Ja, sicherlich! Aber ihr Gespräch ging ihr nicht aus dem Kopf. Nadja und er waren zusammen und dennoch genossen sie Freiheiten, die Astrid mit ihrem bisherigen Leben nicht hatte vereinbaren können. Doch war das alles wirklich so abwegig?
    
    Sie spürte erneut die Berührungen seiner Finger an ihrer Scham. Wieder fand er seinen Weg zwischen die Lippen ihrer Vulva und wieder spürte sie seine Liebkosungen an ihrem Lustpunkt. Astrid stöhnte diesmal etwas lauter und ungenierter. Er machte weiter. Berührte sie, streichelte sie und verstärkte ihre Lust. Unwillkürlich begann Astrid damit ihr Becken kreisen zu lassen. Es fühlte sich gut an, es fühlte sich toll an. Es fühlte sich geil an! Und genau dieses Gefühl brachte sie ...
    ... schließlich dazu vom Kopf her abzuschalten. Sie fühlte nur noch, sie genoss nur noch, sie wollte nur noch!
    
    „Was willst du?", Astrid hörte seine leise Stimme, wie ein Wispern von ganz weit entfernt und ihr Körper wusste genau, was sie wollte, doch ihre Lippen formten die Worte nicht, auch wenn sie so laut in ihr schallten. Plötzlich hörte er auf.
    
    Am Abend lag Astrid wieder alleine im Bett. Sie hatte zuerst versucht fern zu sehen, doch konnte sich nicht konzentrieren, alles lief so an ihr vorbei. Eine innere Unruhe erfüllte sie und das Gefühl... das Gefühl irgendwie gefangen zu sein. Früh war sie daher ins Bett gegangen. Wieder einmal alleine, denn ihr Mann musste ja noch arbeiten, wie so oft. Dabei wusste Astrid ganz genau, was er dort eigentlich tat. Es war ein unausgesprochenes Geheimnis zwischen den beiden. Nun lag sie dort im Bett, an lesen war nicht zu denken und starrte in die Dunkelheit.
    
    Es war still im Haus. Still im ganzen Haus. Die Kinder schienen schon zu schlafen. Astrid kontrollierte es vorsichtig, kurz nachdem sie wieder aufgestanden war. Leise, ja fast verstohlen schlich sie an den Zimmern ihrer Töchter vorbei und lauschte. Stille und auch kein Lichtschein kam mehr unter der Tür hervor. Sie schlich weiter in die Küche, auch wenn sie gar nicht mehr wusste warum. Die Heimlichkeit erfüllte sie, ließ ihr Herz pochen und sie fühlte sich weniger... gefangen. Als wollte sie ihrem Gefängnis entrinnen, sich raus schleichen. Doch wohin?
    
    Der Gedanken ging ihr ...
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