1. Die Insel


    Datum: 14.08.2021, Kategorien: Sonstige, Autor: Kastor Aldebaran

    ... noch der Teil von innen dran. Kayun betrat die Hütte und machte sich sofort daran, auch hier die nötigen Arbeiten auszuführen. Dabei saß Arara auf einer Sitzgelegenheit und tat so, als wenn sie Fäden spinnen würde. Immer wieder rieb sie die Spindel zwischen den Fingern und trieb sie so zum Drehen an. Dabei konnte sie ihren Blick schweifen lassen, denn bei der Tätigkeit braucht sie auf nichts mehr achten. Zu oft und lange hatte sie es schon getan.
    
    Dafür hatten ihre Augen mehr Interesse an dem, was Kayun gerade tat. Oder besser gesagt, an ihm selber. Immer wieder wanderten ihre lebhaften Augen über seinen großen und kraftvollen Körper.
    
    Sie war sicher nicht mehr die Jüngste. Ihre Haare inzwischen mehr grau als schwarz, ein kleines Bäuchlein hatte sich herangeschlichen und wich nicht mehr von ihrer Seite. Die Beine etwas zu dick, was aber dadurch ausgeglichen wurde, dass ihre Brüste ebenfalls an Volumen in nichts nachstanden. Für ihr Alter noch ganz gut in Schuss, fand sie zumindest. Was sich bei ihr dann aber doch noch von den wirklich Alten abhob, war ihre offene Art mit allem umzugehen und ihr immer lustig in die Welt schauendes Gesicht. Die lebhaften Augen sahen immer interessiert mal hier, mal dort hin, beteiligte sich immer rege am Dorfleben. Ihre Stimme hatte außerdem Gewicht, wenn es um Entscheidungen ging. Oft mehr als die Stimmen der alten Männer. Selbstbewusstsein war ihre Stärke und zugleich auch Schwäche. Manchmal schoss sie über das Ziel hinaus, aber das ...
    ... sah man in ihrem Fall nicht so eng, denn schon oft hatte sie mit ihrem Rat dazu beigetragen, dass richtige Entscheidungen gefällt wurden. Zumindest sah man das später so, wenn es sich bewahrheitete.
    
    Dann stand Kayun auf einem Podest und reparierte weiter am Dach. Dabei stand er mit dem Rücken zu Arara, machte sich darüber aber keine Gedanken. Außerdem konnte er gar nicht anders stehen, denn sonst wäre er nicht daran herangekommen, woran er musste.
    
    Arara stand ganz leise auf, so das Kayun es gar nicht hören konnte. Dann ging sie zwei Schritte auf ihn zu, dass sie direkt hinter ihm stand.
    
    Er schrak fürchterlich zusammen, als er zwei Hände auf seinen festen Pobacken spürte. Sie drückten sich dagegen und rieben langsam in entgegengesetzten, kreisförmigen Bewegungen, während sie ihn mal fest, mal weniger fest packten.
    
    Er war so sehr davon überrascht, dass er sich zuerst gar nicht bewegen konnte, sondern nahm die Berührung so hin. Aber selbst, als er sich hätte wieder bewegen können, tat er es nicht. Wartete eher darauf was noch kommen würde. Und es kam schneller als er dachte. Nur wenige Augenblicke später lösen sich die Bände von seinem Schurz und er fiel auf den Boden.
    
    Jetzt stand er vollkommen nackt wie eine Statue auf dem Podest und spürte jetzt die Hände auf seiner nackten Haut. Sie fuhren von seinen Pobacken herauf bis zu seinen Schulterblättern, um dann den entgegengesetzten Weg zu nehmen. Dabei zeichneten sie seinen ganzen Körper nach. Jeder Muskel wurde ...
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