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Die Insel
Datum: 14.08.2021, Kategorien: Sonstige, Autor: Kastor Aldebaran
... neues Ziel und durchbohrte auch diese unsichtbare Beute. Am Abend tat ihn dann sein Arm weh, doch er meinte es am nächsten Tag, weiter zu versuchen. Die anderen grinsten etwas in sich rein, ließen ihm aber seinen Spaß. Das Essen am Abend war schon weniger, denn sie fanden nicht mehr so viele Meeresfrüchte wie am Tag zuvor und mussten dafür sogar weiter laufen. Mehr als noch zwei oder drei Tage würden sie es hier nicht aushalten. Es war alles Essbare abgegrast. Doch ihre Gemeinschaft war stark genug und sogar Kugogo bekam etwas ab obwohl er sich nicht an der Suche beteiligt hatte. Doch wie wollten zusammenhalten und teilen. Entweder alle oder keiner. Jeder sollte das gleiche bekommen, das wurde an diesem Abend abgemacht. Sehr früh am nächsten Morgen verschwand Kugogo, ohne das die anderen es merkten. Er wollte wie immer alleine sein, denn das mochte er noch am liebsten und war mit sich und der Welt zufrieden. Als die anderen dann aufwachten, bemerkten sie schnell, dass er weg war, machten sich aber keine Sorgen, denn er war für so etwas bekannt. Selber machten sie sich gleich auf. Für das Abendessen zu sorgen. Weit verteilten sie sich am Strand und kletterten über und zwischen die Steine, fanden aber noch weniger als zuvor. Doch für einen Abend würde es noch reichen, um wenigstens nicht mit vollkommen leerem Magen schlafen gehen zu müssen. Gegen Abend bemerkten sie eine seltsame Gestalt die sich ihrem Lager näherte. Ihr Oberkörper war gebeugt und im ...
... Dämmerlicht hatte man den Eindruck, als wenn er sehr unförmig war. Zuerst dachten sie an eine Gestalt aus den Erzählungen der Alten, die darüber berichteten, dass hier irgendwo ein seltsames Wesen leben sollte, was die Menschen erschreckte, aber nur wenige Minuten später sahen sie, dass es Kugogo war, der etwas schweres trug. Sofort liefen sie zu ihm und erkannten erst jetzt, dass er einen ganzen Hai auf dem Rücken trug. Ohne zu zögern nahmen sie ihm das Tier ab und er schaute erleichtert auf, dazu begann er breit zu grinsen. Doch erst im Lager begann er zu berichten. Er war schon eine ganze Zeit unterwegs gewesen als er eine Stelle fand, die er für richtig hielt. Weniger Steine hinderten ihn daran ins Wasser zu gehen und es fiel nicht ganz so steil ab. Also ging er so weit hinein, dass er bis an die Hüfte im Wasser stand. Dann blieb er einfach stehen und wartete. Zum Glück war es Windstill und er konnte jede Bewegung erkennen, die um ihn herum war. Es dauerte gar nicht so lange, als ein etwas größerer Fisch in seine Reichweite kam. Er zielte genau und warf voll daneben. Das konnte er gar nicht verstehen, denn sonst hatte er immer getroffen, wenn er geübt hatte. Also wartete er auf die nächste Chance. Aber auch diesmal ging es daneben. Nur wusste er einfach nicht warum. Etwas seitlich von ihm lag ein dunkler Stein unter Wasser und er versuchte nun diesen zu treffe. Doch obwohl der sich nicht einmal bewegte, warf er daneben. Jetzt war er vollkommen durcheinander. Das konnte ...