1. Taste mich an


    Datum: 16.08.2021, Kategorien: Bisexuell, Autor: Saluti

    ... sehr ihm Pierre gefiel.
    
    Das Bild, das seither heimlich in Jan und vielleicht auch in Pierre weiterwirkte, hatte Jan allerdings schon etwas bewusster wahrgenommen. Sie hatten an dem etwas trüberen Spätsommertag mit dem aufgestapelten Holz den schweren Waschofen befeuert, um gegen Abend genügend warmes Wasser für ein Bad in dem grossen Nickelbottich bereit zu haben. Der grosse, ellipsenförmige Bottich stand auf der Wiese vor der Hütte - mit dem grossen Sonnenschirm gegen das Tal hin abgeschirmt - in hellem Blau stand rundum mindestens zehnmal «Edelweiss» auf ihm. Die Frauen hatten den Schirm aufgestellt, damit niemand sie aus dem Tal herauf beobachten könnte - es gab schließlich starke Fernrohre im Dorf. Die Edelweisse schützten sie.
    
    An diesem Spätsommerabend sah Jan Pierre zum ersten Mal. Ganz.
    
    Und Pierre hatte damals Jan zum ersten Mal berührt.
    
    Pierre kam, als Jan das Badewasser gerichtet hatte, nackt aus der Hütte. Jan vergisst bis heute die zwei, drei Sprünge nicht, mit der Pierre die Treppe hinunter und über den nassen Vorhof sprang. Elegant. Sprungstark. Schön zu sehen. Jan träumt noch heute davon, wie Pierre aufgereckt in der Wanne steht, wie er sich wäscht und wie er sich zeigt. Vor dem Panorama der Viertausender, die sie beide zusammen zum grossen Teil selbst bestiegen hatten, sah Pierre für Jan einfach phantastisch aus.
    
    Jan hatte nicht ahnen können, was für einen starken, langen und gut gebauten Bolzen Pierre zwischen seinen runden Schenkeln hängen ...
    ... hatte. Er war nicht auf den Anblick seiner Liebesflöte gefasst gewesen. Offenbar war Jan nicht einmal neugierig darauf gewesen. Er war auch nicht geschockt. Er war verblüfft - beinahe jubilierend erschrocken vor dieser super geilen Stange.
    
    Jan hatte auch nicht erwartet, dass Pierre sich nackt und zeigelustig und zugleich ganz normal einseifen würde: von den Füssen aufwärts den Kniekehlen entlang, näher an seine wuchtigen Schenkel und genussvoll von beiden Arschbacken nach vorn zu seinem langen Stecher, den er mit der Linken langsam nach vorne zog und heftig einseifte. Pierre hörte damals gar nicht mehr auf, mit dem Stück Seife seinem gut gespitzen Pin entlang zu gleiten und ihn zu reiben als wärs ein Stück Holz. Es stimmt, dass Jan nicht mehr wegschaute, als er auch die Säcke einzuseifen begann. Natürlich sah Pierre, wie Jan seine Wucht anstarrte. Pierre lachte gelöst und guckte Jan mit der Aufforderung an, ihm noch genauer zuzuschauen - Jan verstand diese Aufforderung so, dass er sich doch auch selber einseifen möge.
    
    Es war das erste Mal, dass Jan sich auszog vor einem Mann ohne seine hoch gejage Latte zu verbergen. Es war stimmig, wie beide gut gespitzt in der Wann standen und einander problemlos anzutasten begannen. Es mögen die Berge gewesen sein oder der Rauch von der Hütte oder es mag die Vorausnahme eines späteren Glücks gewesen sein: es blieb trotz der Schärfe der Szenerie alles selbstverständlich. Pierre seifte Jans Kolben ein als ginge es um seinen eigenen ...
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