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Die Anzeige in der Studi-Zeitung
Datum: 18.08.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bySteffi25
... da wird auch nichts mehr kommen: " Da wird sich irgendein fetter Kerl, der nie eine Frau abbekommt, einen herunterholen. " Am nächsten Tag loggte ich mich wieder ein. Keine Antwort. Und am Tag drauf auch. Ich hakte die Anzeige schon ab. Doch Maria irrte. Ich bekam nach einer Woche eine Antwort von Robert. Er hatte das Postfach einfach nicht abgerufen. Ein Student, der sein Postfach nicht mindestens täglich abruft? Es war garantiert auch ein anonymes Postfach. Er schrieb, dass ihn entweder Kerle auslachten oder Frauen bemitleideten. Ich war wohl die einzige, die es witzig fand. Er fragte, ob wir uns denn nicht treffen wollten - und ob ich tatsächlich Interesse hätte, 'mal so zu tun als ob'. Ich bejahte das Treffen und ließ alles andere offen. Daraufhin schlug er einen Treffpunkt in einem von der Uni weit entfernten Ortsteil vor. Ich stimmte zu. Unser Blind Date stand. Maria erklärte mich für völlig bescheuert, aber das war ich ja gewöhnt. Aber ich möchte diese Erfahrung machen. Die Nacht vor dem Date konnte ich nicht schlafen. Ich wälzte mich hin und her. Am Tag des Dates war ich kribbelig. Ich machte mich frisch. Ich steckte meine langen braunen Haare hoch. Ich zog eine Bluse an, durch die mein schneeweißer BH durchschimmerte Ich fuhr mit der Straßenbahn zur Endhaltestelle und suchte das Café. Ich hatte keine Ahnung, wie er aussah. Ich wusste nur, dass er auf dem Tisch diese Studentenzeitung liegen würde. Ich lief durch die Reihen und in der hintersten ...
... Ecke saß er. Die Zeitung lag deutlich auf dem Tisch. Ich musterte ihn aus sicherer Entfernung. Er hatte eine normale Statur, hatte sogar kräftige Oberarme, was ich ausgesprochen sexy fand. Ich atmete noch einmal durch - und wusste, es gibt kein Zurück mehr für mich. " Dann bist du Robert? " " Ja! " " Ich bin Rebecca! " Mein Herz raste. Ich spürte, wie es bei mir kribbelte. Seine blauen Augen lächelten mir zu. Die Bedienung legte uns zwei Eiskarten hin. Wir nahmen beide einen Eisbecher und einen Cappuccino. Und wir erzählten belanglose Dinge, die man auch mit Kindern am Nebentisch in einem Café erzählen konnte. Als wir das Eis verdrückt hatten, spürte ich wie er etwas unruhig wurde. Ich lockerte die Atmosphäre. " Ich fand deine Anzeige wirklich lustig! " " Scheinbar warst du auch die Einzige! ", lächelte er verlegen zurück. Vermutlich musste er noch lernen, wie Frauen ticken. Eben dass er deutlich machen muss, dass er begehrt sei. Robert lud mich auf das Eis ein. Wir gingen durch die Straßen spazieren und setzten uns in den Park auf eine Bank. Wie quatschten wieder über belangloses Zeug. Über den kleinen Teich sahen wir die Sonne untergehen. Der Himmel war errötet. " Zu mir oder zu dir? ", fragte ich ihn. Und errötete genauso. " Ich habe ein Hostel! " Wir liefen zwei Straßen weiter. Nicht Hand in Hand, aber schon deutlich zusammengehörig. Robert schloss den spartanisch eingeräumten Raum auf. Es standen ...