1. Layla (7)


    Datum: 23.07.2018, Kategorien: Erstes Mal Verschiedene Rassen Autor: raberudi

    ... Kindern? Du kannst die doch nicht alleine lassen. Die brauchen ihre Mutter“, meinte Jörg.
    
    „Mein Mann und seine Mutter haben gesagt die beiden bleiben bei ihnen. Außerdem will ich sie nicht aus der gewohnten Umgebung nehmen.“
    
    „Du solltest trotzdem in ihrer Nähe bleiben, damit sie sich nicht von dir entfremden.“
    
    „Wie soll ich denn das machen, ich kenne hier niemanden außer den Nachbarn und kann hier nirgends unterkommen. Dazu hat mein Mann unser gemeinsames Konto leergeräumt und das ganze Geld auf ein anderes überwiesen, welches nur ihm gehört“.
    
    Layla warf Jörg einen fragenden Blick zu und zog die Augenbrauen hoch. „Meinst du Tanja könnte bei uns bleiben?“
    
    „Natürlich kann Tanja mit zu uns kommen. Die obere Wohnung steht leer.“
    
    Tanja sah zuerst Layla und dann Jörg an. „Das geht doch nicht. Ich kann nicht einfach bei euch wohnen“.
    
    Der beruhigte sie. „Die Wohnung ist abgetrennt im Obergeschoß. Du kannst gerne bleiben. Außerdem hast du jemanden im Hause mit dem du reden kannst, wenn du willst. Layla und ich sind immer für dich da.“
    
    „Ich kann doch nicht bei meinem Chef einziehen. Was sagen die anderen dazu?“
    
    „Du ziehst nicht bei deinem Chef ein, sondern bei deiner Freundin. Die Kollegen stehen hinter dir und werden sich freuen, wenn du bleibst.“
    
    Tanja starrte schweigend einige Sekunden geradeaus, sah dann Layla an. „Wirklich?“
    
    Die nickte.
    
    Dann stand sie auf. „Ihr habt recht. Wenn es euch nichts ausmacht, würde ich gerne bleiben. Ich muss ja ...
    ... von etwas leben und möchte auch meine beiden Kinder sehen.“
    
    Sie umarmte Layla und gab Jörg die Hand. Der nahm das Gepäck und sie fuhren nach Hause. Layla ging mit nach oben und blieb lange Zeit bei ihr.
    
    „Ich weiß wie es ist, wenn man einsam ist und niemanden hat zum reden“, sagte sie niedergeschlagen nachdem sie sich zu ihm gesetzt hatte. „Sie ist so traurig und einsam, darf ich heute bei ihr schlafen?“
    
    Er gab ihr einen zärtlichen Kuss. „Wenn du willst und wenn sie es will, kannst du es gerne machen. Dann schlafe ich eben alleine.“
    
    Die erotische Stimmung zwischen beiden war verflogen, denn auch Jörg ging das Schicksal seiner Mitarbeiterin sehr nahe. Gerade Tanja hatte das nicht verdient. Layla schlief tatsächlich bei ihr, nachdem sie die roten Dessous gegen biedere Baumwollunterwäsche getauscht hatte. Am nächsten Morgen weckte sie ihn mit einem Kuss und Kaffeeduft.
    
    Die beiden Frauen fuhren zusammen zum Einkaufen, während er in den Garten ging und dort von einem seiner beiden Nachbarn auf der Rückseite meines Grundstückes angesprochen. Da die Parzellen in der Parallelstraße schmäler waren, hatten sie nur ungefähr drei Meter gemeinsame Grenze und bisher kaum Kontakt, außer man grüßte sich, wenn man zufällig in dieser Ecke des Gartens war und sich sah. Heute kam er an den Zaun und bat um Verständnis, dass es in der nächsten Zeit etwas Lärm geben würde, da er im Garten einen Swimmingpool bauen wollte. Die Aushubarbeiten alleine sollten fast eine Woche dauern. Jörg ...
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