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Frank Langhans Lehr und Wanderjahre
Datum: 20.09.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bySavoringTraveler
... jetzt für immer hier oben bleiben?" frägt Frank neugierig weiter. „Nein, wohl eher nicht. Mein Großvater hat die Hütte und das Grundstück vor 50 Jahren auf Erbbaurecht gekauft. Wir haben eine Verkaufsklausel, aber die 50 Jahre laufen im Dezember ab." „Oh je, wieviel würde denn der Kauf kosten?" „Das ist unerschwinglich für mich, 800.000 Euro, soviel gibt mir auch keine Bank." „800.000 Euro für dies kleine Hütte?" „Nein, nein, nicht nur die Hütte, das ist auch das Grundstück mit dabei. Das ganze Tal, insgesamt sind das 40 Hektar." Frank verschluckt sich fast als er das hört. 40 Hektar, in dieser Lage, das ist bestimmt Millionen wert, aber leider hat er auch keine 800.000 Euro übrig, die er mal kurz investieren könnte, das übersteigt seine Verhältnisse bei weitem. -- „Komm, lass uns wandern heute. Zum Wandern bist du doch hier hochgekommen, oder?" Frank fühlte sich wie in einem anderen Leben. Seit Jahren hatte er nicht mehr so gut geschlafen, traumlos, vielleicht ein kleiner Traum über eine junge dralle Fickmaus, aber nicht über Arbeit oder sonstige leidige Themen. Und Marta, schon angezogen und wie immer, mit lachendem Mund und strahlenden Augen. Die ist wohl immer gut gelaunt, unglaublich, denkt sich Frank. Er gähnt. „Wandern? Klar." „Na, dann müssen wir aber schauen, ob wir geeignete Klamotten für dich finden", lacht Marta, „mit deinen Jeans und Turnschuhen bist du besser für die Fußgängerzone geeignet als für die Berge." Jeans, ...
... Turnschuhe? Ach ja, der Doblo mit seinen Klamotten steht ja noch unten im Tal, auf dem Parkplatz. Den hatte er mittlerweile völlig vergessen. Sein Abenteuer-Mobil. Er grinst, ein erstes Abenteuer hatte er ja nun schon. Marte öffnet eine kleine Kiste, die im Eck des Schlafzimmers steht und wühlt darin. Eine altmodische Wanderhose fliegt hoch über ihren Rücken und landet auf dem Bett. Es folgt ein rot-weiß kariertes Hemd und schließlich feste Wanderschuhe. Nein, die landen nicht auf dem Bett, die Wanderschuhe stellt sie daneben und meint: „Könnten dir passen, du bist ja", lacht sie, „robust gebaut, aber mein Vater war noch etwas stämmiger als du!". Tatsächlich, die Hose und das Hemd sind weit, aber mit dem Gürtel seiner Jeans geht das schon. Die Schuhe passen wie für ihn gemacht. Der Kaffee ist stark, es gibt Eier, Speck und kräftigen Bergkäse. Ein ordentliches Frühstück. „Ich will ja, dass du bei Kräften bleibst", grinst Marta. Und die Worte lösen sofort etwas in Frank aus, nämlich in seiner Hose. Einen ordentlichen Steifen hat er schon wieder als er die Worte hört, aus dem Mund der herrlich drallen Bergfee. „Ich wäre dann schon wieder bei Kräften", erwidert er, aber Marta lacht nur, „nein, erst wird gewandert." -- „Ist es noch weit?" Seit zwei Stunden latschen sie nun schon durch die Wildnis. Erst über offene mit Wildblumen übersäte Weiden, dann ging es in ein bewaldetes Stück. Gott sei Dank, die Sonne war schon wieder unerträglich heiß und der Himmel wolkenlos. „Mein ...