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Ein Studentenleben in den 80ern 09
Datum: 01.10.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bykleinaberfein
... erst, als beide nach der Pause gemeinsam in den Raum zurückkamen -- mit noch geröteten Gesichtern und einem satt-zufriedenen Gesichtsausdruck, den man eindeutig nur dann aufwies, wenn man kurz zuvor sehr guten Sex hatte. Das war es dann für Frauke. Sie ließ sich noch am Abend ein anderes Zimmer geben, nahm am nächsten Tag einen anderen Zug nach Hause und sprach kein einziges Wort mehr mit Christiane. Deren Versuche, die Beziehung ein drittes Mal zu reparieren, prallten an Frauke so lange ab, bis Christiane aufgab und sich sofort nach „Ersatz" umsah. Frauke dagegen fiel in ein regelrechtes Loch. Kein Wunder, hatte sie doch extra wegen Christiane den Studienort gewechselt und das liberale, weltoffenen, schwulen- und lesbenfreundliche Hamburg zugunsten eines kleinen Städtchens in der bayerischen Provinz verlassen. Andererseits hatte sie dieses Städtchen längst liebgewonnen. Sie beschloss, sich wie Münchhausen am eigenen Schopf wieder aus dem Sumpf zu ziehen, oder, besser gesagt, aus dem Tal der Traurigkeit zu befreien. Das Projekt „WG mit Christoph" half dabei sehr, weil es die Aufmerksamkeit auf ein komplett neues Ziel richtet. Wochenlang war sie damit beschäftigt, ihr eigenes Zimmer und die gemeinsame Wohnküche so wohnlich einzurichten, dass man sich in den eigenen vier Wänden so richtig fallen lassen konnte. Und dann war da ja noch ihre zweite große Leidenschaft, der Basketball. An dem Abend, an dem sowohl Pia als auch Christoph ihren ersten „Körperkontakt" ...
... nach der Trennung hatten, stand Frauke mit ihrer Mannschaft in einem Heimspiel auf dem Parkett. Die Saison nach dem Aufstieg war besser verlaufen als erwartet. In den ersten Begegnungen mussten die Mädels noch Lehrgeld zahlen, aber ab Anfang Dezember hatten sie die Eingewöhnungsphase abgeschlossen und verfügten inzwischen über ein ausgeglichenes Punktekonto. An diesem Abend ging es allerdings gegen den Tabellenzweiten, ein sehr erfahrenes, technisch hochklassiges und bei allen Gegnerinnen gefürchtetes Team, gegen das sie in der Hinrunde komplett untergegangen waren. Der Spielverlauf in der ersten Hälfte war erneut sehr einseitig. Mit dem Tempo und der Raffinesse der Gegnerinnen konnten Frauke und ihr Team nicht mithalten. Schnell wurde der Rückstand zweistellig und zur Halbzeit lagen sie mit 20 Punkten zurück. Zum Glück war ihr Trainer besonnen und sensibel. Von Schreien und Druck hielt er gar nichts und versuchte, seine Mädels ausschließlich positiv zu motivieren. So auch jetzt in der Halbzeitpause: „Okay, meine Damen, jetzt schnauft erst mal durch. Kein Vorwurf für den Rückstand, die sind einfach eine Klasse besser. Ihr habt jetzt zwei Möglichkeiten: Ihr könnt das Spiel einfach laufen lassen, ohne gleich alles abzuschenken. Keiner wird Euch dafür einen Vorwurf machen. Oder Ihr versucht es noch einmal. Ich glaube, dass die ihr Tempo nicht bis zum Ende durchhalten können, dafür haben sie zu viele Ältere im Team. Ihr habt noch Reserven, weil wir laufend durchgewechselt ...