1. Der Fernfahrer 05


    Datum: 05.10.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: bysirarchibald

    ... die Gelegenheit zu nutzen, es sich still und heimlich selbst zu besorgen.
    
    Davon sei ja nun zum Glück nichts geworden und nach meiner Reaktion beim Anblick des schon recht großen Kitzlers des Mädchens in dem Wohnmobil habe sie "Jetzt oder nie" gedacht. Im übrigen habe sie der Anblick dessen, was die beiden Paare im Reisemobil miteinander trieben, so wahnsinnig aufgegeilt, daß es ihr fast von allein gekommen sei.
    
    Sie hätte förmlich gebetet, daß ich, der ich doch schon ein älterer, erfahrener Mann sei, ihre Eigenheiten zu würdigen wisse. Bei der Bemerkung hinsichtlich meines Alters mußte ich zwar gewaltig schlucken, gleichzeitig aber sah ich ein, daß sie ja irgendwo recht hatte. Es tröstete mich, daß Joan meinte, daß es in der Vergangenheit vielleicht ihr Fehler gewesen sei, sich im wesentlichen an etwa gleichaltrige Männer zu halten.
    
    Ach ja, ihre "Unschuld" hatte Joan sich in einem Anfall geiler Raserei mit einem Vibrator selbst durchstoßen. Sie hatte ihn sogar bei sich und zeigte ihn mir ganz stolz. Aus dem einen Stück war in der Zwischenzeit eine ganze Kollektion von Vibratoren und künstlichen Schwänzen geworden, die sie in ihrem Reisegepäck mit sich herumschleppte. Auch zwei Analvibratoren und ein Dildo, mit dem sie ihre beiden Löcher zur gleichen Zeit stopfen konnte, befanden sich darunter. Es folgte eine kleine Demonstration der praktischen Anwendungsmöglichkeiten. Noch ein wenig Schulung bei Kerstin und die Nummer wäre bühnenreif gewesen.
    
    "Ich habe Dich heute ...
    ... nachmittag ein wenig angelogen. Nein, nicht gelogen, angeflunkert ist das bessere Wort," setzte Joan ihren Monolog fort, "Du wirst Dich sicher wundern, weshalb ich so gut deutsch spreche und woher ich die besonderen Ausdrücke habe, nicht wahr?"
    
    "Ja, darüber wundere ich mich tatsächlich," gab ich zu.
    
    "Nun, es stimmt zwar, daß ich Amerikanerin bin. Ich bin aber zugleich auch Deutsche und habe früher bei meinen Großeltern in Düsseldorf gelebt. Das ist nun schon einige Jahre her und in der Zwischenzeit habe ich auch einiges verlernt, aber seit zwei Jahren studiere ich in Bochum Germanistik. Mein Vater ist nach dem Krieg ausgewandert und hat viel Geld gemacht. Er weiß nicht, wieviele Millionen Dollar er besitzt. Ich habe genug Geld, soviel, daß ich mir Männer kaufen könnte. Aber das will ich nicht, wollte es nie. Ich will um meiner selbst willen geliebt, will nicht ausgelacht werden. Die Reise, auf der ich gerade bin, habe ich übrigens nicht geschenkt bekommen. Ich habe Semesterferien und gucke mir die Gegend an.
    
    Daß ich zuerst englisch mit Dir sprach, hatte auch seinen Grund. Ich kann mich dahinter verstecken, wenn ich Angst habe. Und ich hatte Angst. Ich mochte Dich nämlich vom ersten Augenblick an, konnte ja aber meine schlechten Erfahrungen nicht vergessen.
    
    Und was das andere betrifft: Dir kann ich es ja nun erzählen. Meine Wohnung in Bochum ist voll von Sex-Büchern, von Sex-Videos und Pornoheften. Weißt Du, es ist schlimm, ständig so geil zu sein, wie ich es bin ...
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