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Das Bangkok Syndikat 18
Datum: 03.11.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... unsere Jungs zu befreien." Vierzigster Tag, früher Nachmittag, Bangkok „Los! Gehen wir ihn holen." Wanda nickte der jungen Thailänderin zu, die vor wenigen Augenblicken von Jasmin in den Keller gebracht worden war. Sie würden Christian in die erste Etage bringen, in der sich, neben Toiletten und Baderäumen, ein kleines Umkleidezimmer mit integrierter Garderobe befand. „Wie heißt du noch mal? Sorry, ich war vorhin in Gedanken, als Jasmin uns einander vorgestellt hat." Die junge, zierliche Thailänderin lachte. „Vanida heiße ich, Wanda. Ist nicht schlimm, wenn du noch mal fragst. Ich habe selbst auch so meine Probleme, mir Namen zu merken." Die Domina lachte und hielt dem jungen Mädchen die Tür zum Treppenhaus auf. „Christian geht es nicht gut. Nimm es einfach hin, wenn er nicht redet oder sonst irgendwie reagiert, wenn du ansprichst, okay!?! Vor allem dann nicht, wenn der Typ dabei ist, den wir gleich treffen werden." Das Mädchen warf der Domina einen unsicheren Blick zu. Die aber bat das Mädchen, einfach abzuwarten. „Hey! Wir sollen den Sklaven holen, um ihn für die Show vorzubereiten." Der Typ vor der Tür blätterte in einem Magazin, kaute lässig auf seinem Kaugummi und sah die beiden Frauen nun herablassend an. „Wer sagt das?" Wanda warf ihre Hände in die Luft und wandte sich wieder um. „Komm, .... ääääh ... Scheiße!" Die junge Thailänderin lachte. „Vanida!" „Ach ja. Wir gehen jetzt zu Wang und sagen ihm, dass ich recht ...
... hatte. Soll er eben selbst herunterkommen und den Jungen holen." Der Mann vor der Tür ließ die Zeitung sinken und sah den beiden Frauen hinterher. Er schien plötzlich ziemlich verunsichert zu sein. „Jetzt wartet doch mal! Kommt zurück!" Wanda nickte Vanida zu, dann blieben die beiden Frauen stehen und drehten sich um. „Sei mir nicht böse. Ich habe einfach keine Lust auf Macho-Spielchen, okay!?! Lass uns einfach arbeiten, dann sage ich Wang, dass du ein lieber Junge warst." Mit voller Absicht trat Wanda diesem ungehobelten Mann nun provokant gegenüber. Genau damit schien sie sich ihre Position diesem Lakaien gegenüber aber zu festigen. Überhaupt schien er nicht gerade der hellste Stern in Wangs kleinem Universum zu sein. Er beeilte sich, die Tür zu öffnen, und folgte den beiden jungen Frauen in die Zelle, in der der junge Weiße noch immer auf dem Bett lag und mit leerem Blick an die Decke starrte. „Und der soll an einer Show teilnehmen?", zweifelte die junge Thailänderin. Der Typ auf dem Bett schien völlig fertig zu sein und erweckte den Eindruck, eine Überdosis Drogen konsumiert zu haben. Wanda nickte und stieß Vanida unauffällig in die Seite. Die verstand und hielt augenblicklich den Mund. „Hilf uns! Wir müssen ihn soweit bringen, dass er zumindest einmal stehen bleibt." Der Mafioso griff Christian unter die Arme und stützte ihn, bis sie ihn mit vereinten Kräften aufgerichtet hatten. Vorsichtig und langsam gingen sie den Flur entlang zum ...