-
Das Bangkok Syndikat 18
Datum: 03.11.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
Neununddreißigster Tag, später Abend, Bangkok „Bist du fertig?" Chai schob die Vorhänge, hinter denen er sich wieder angekleidet hatte, beiseite. Die Domina stand regungslos inmitten der Kammer und zeigte keine Anstalten, den nach wie vor an seinen Armen aufgehängten Rechtsanwalt aus seiner misslichen Lage zu befreien. „Kommt er denn nicht mit mir mit?" Die resolute Thailänderin schüttelte den Kopf. „Nein! Ich werde ihn über Nacht hier behalten und morgen persönlich nach Hause bringen. Ich brauche Wang gegenüber eine Rechtfertigung, um den Klub verlassen zu dürfen." „Haben Sie ihn deshalb so hart gefoltert?" Noris Gesichtszüge zeigten nicht die geringste Regung. „In meinem Handy findest du seine Adresse. Es ist sehr wichtig, dass du das Geld bis morgen um spätestens zehn Uhr zu ihm bringst." Der Ermittler holte tief Luft, als er die Domina auf sich zukommen sah. Obgleich er durch ihre Hand diesmal neben heftigen Schmerzen auch intensive Lust erfahren hatte, spannte sich sein Körper beinahe automatisch an. „Ich verlasse mich auf dich, Onkel. Und Tom, Alain und Uaan ebenfalls, vergiss das nicht!" Sie blieb erst stehen, als sich ihre Körper berührten. „Du darfst nicht versagen! Lass nichts in Deiner Macht Stehende unversucht! Versprich es mir!" Bevor der Ermittler antworten konnte, schmiegte sie ihren Körper erneut an den seinen, presste ihre Lippen auf seinen Mund und öffnete mit ihrer Zunge seine Lippen. Die Eindrücke dieses Abends ...
... mussten ihm zumindest so lange in Erinnerung bleiben, bis er seinen Zweck erfüllt hatte. Dafür war Nori bereit, all ihre Mittel einzusetzen. „Möchtest du noch mal?" Ihre Augen schienen ihn zu fixieren, während sie sein Glied hart und ohne jegliche Zärtlichkeit rieb. Doch Chai hatte genug und wollte nun keine Zeit mehr verschwenden, auch wenn er ahnte, dass er es irgendwann bereuen würde. Selbst wenn die Domina nur mit ihm geschlafen hatte, um ihn zu manipulieren, so würde ihm dieses außergewöhnliche Erlebnis wohl ewig in Erinnerung bleiben. „Lasst mich jetzt gehen, Mistress Nori. Ich habe kaum noch Zeit." Diesem Argument konnte und wollte sich die Domina nicht verschließen. Sie nickte ihm zu, während sie sich von ihm löste, ließ nochmals ihre von den Handschuhen verhüllten Finger über seine Brust streichen und geleitete ihn schließlich zur Tür. „Du hast das Handy?" Chai nickte und blickte fragend auf die verschlossene Tür. Nori griff zum Hörer des Haustelefons, um Jasmin anzuweisen, den Gast abzuholen. Neununddreißigster Tag, später Abend, Bangkok „Lubana!" Unbeirrt setzte der Mediziner seinen Weg durch den langen Gang in Richtung des Treppenhauses fort. Jasmin konnte ihn rufen, soviel sie wollte, er hatte genug von dieser Frau und nicht die Absicht, sich wieder mit ihr auseinanderzusetzen. Außerdem hatte er zu tun. Der Pate hatte ihn kurzfristig abholen lassen, um ihn im Klub jene Sklaven untersuchen zu lassen, die morgen an der Show teilnehmen und ...