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Das Bangkok Syndikat 18
Datum: 03.11.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... drehten sich verunsichert zu ihren Kollegen um, die aber schienen noch mit ihren Wetten beschäftigt zu sein. Mittlerweile verstand man kaum noch das eigene Wort im Saal und die Domina nutzte die Gelegenheit, zwei Andreaskreuze aufstellen zu lassen. „Sind die Herrschaften fertig? Wir würden gerne mit dem Spiel beginnen." Jasmin musste ihre Aufforderung zweimal wiederholen, bis sie die Aufmerksamkeit des Publikums zurückgewonnen hatte und das Raunen im Saal verebbt war. Hier und da wurde noch dazwischengerufen, dann aber starrte die Menge auf Wangs, bis zur Unterhose entkleidete Männer. „Darf ich Euch nach Euren Namen fragen?" „Tian!", murmelte der Linke. Ein dünner, schlaksiger Typ, der aber durchaus drahtig zu sein schien und sicher nicht unterschätzt werden durfte. „Naren.", nannte auch der Rechte seinen Namen. Überaus breitschultrig hatte er schön definierte und ausgeprägte Muskeln vorzuweisen. Jasmin blickt lächelnd zwischen den beiden Männern hin und her, warf auch prägnante Blicke auf deren Schoß, die das Publikum lachend zur Kenntnis nahm. „Darf ich Euch beide dann an Eure Plätze bitten? Domina Nori wartet schon sehnsüchtig auf ihre neuen Opfer." Tian und Naren blickten sich noch einmal an, dann stiegen sie auf die Trittbretter der beiden Kreuze. Während Wanda Tian mit breiten Riemen an dem martialischen Martergestell festzuschnallen begann, erledigte Nori dasselbe bei Naren. „Domina Nori wird jetzt jedem unserer beiden Freunde ...
... abwechselnd je einen Schlag mit verschiedenen Instrumenten verabreichen. Die Intensität wird dabei stetig zunehmen und ich bin mir sicher, dass es nicht lange dauern wird, bis einer von den beiden um Gnade fleht." Die Moderatorin des Abends wandte sich Nori zu, die eine mehrschwänzige Peitsche von einem Instrumentengestell nahm und hinter Tian Aufstellung bezog. Sie zögerte nicht lange, holte zu einem gewaltigen Schlag aus und ließ die Riemen über den Po ihres Opfers klatschen. Bonian schaute hinter sich, als er Schritte vernahm. Einer der Malaien beugte sich über Wangs Schulter und flüsterte ihm ins Ohr. Der nickte und sah abwechselnd erst Bonian, dann Doktor Lubana entschuldigend an. „Tut mir leid, Telefon. Bin gleich wieder da." Der Unterführer sah mit Unbehagen, wie sich der Alte in Begleitung des Totenkopfgesichtes aus der Vorhalle entfernte. Irgendetwas mahnte ihn zur Vorsicht. Er blickte auf die Uhr. Es war noch lange nicht soweit. In der Zwischenzeit hatten sich die Po-Backen und Rücken der beiden Männer in tiefrote Flächen verwandelt, ohne dass einer der beiden einen Ton von sich gegeben hätte. Nori aber holte jetzt eine gürtelartige Lederpeitsche, mit der sie sich anschickte, den ersten Schlag zu setzen. „Entschuldigen Sie, Doktor. Jetzt bin ich aber ganz der Ihre, hoffe ich." Wang nahm wieder zwischen dem Mediziner und seinem Unterführer Platz und wandte sich kurz an Bonian. „Es gab Probleme an der Grenze. Sie brauchen mehr Zeit." Der Unterführer ...