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Un regard en arrière - Zurückblicken Kap. 04
Datum: 09.11.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: bydarkman43
... den OP Bereich zu besichtigen, mussten sie sich umziehen. Zwei hochmoderne Operationssäle standen zur Verfügung. Der Erste war noch in Betrieb. Durch das Fenster konnten sie einer Botoxbehandlung zusehen. Der Arzt verließ als Erster den Tisch und kam zur Tür, die in den Raum führte wo auch das Fenster war. Das es ein Mann war, erkannte Julia an der Statur. Mehr jedoch konnte sie unter der vollen OP Kleidung mit Maske, Haube und Kittel nicht erkennen. Eine beeindruckende Größe hatte er. Am Tisch ist das gar nicht aufgefallen, aber jetzt im Raum sah sie, das der Mann fast 2 m groß war. Zunächst entledigte er sich der Handschuhe und des Operationskittels. Er drehte ihr den Rücken zu und entsorgte die Dinge in einem Behälter. Seine Maske und die Haube folgten. Beeindruckt schaute Julia auf seinen Hinterkopf. Schulterlanges schwarzes Haar war zu einem Pferdeschwanz gebunden. Als er sich dann umdrehte, traf sie fast der Schlag. Exakt die gleichen feinen Gesichtszüge wie von Dr. Sorokin. Selbst die strahlend weißen Zähne, die er nun mit einem Lächeln zeigte, waren wie die des Vorbilds. Er betrachtet Julia ausgiebig und es schien ihm zu gefallen was er sah. Ohne Julia aus den Augen zu lassen, sagte er zu Sorokin: „Was ist das denn hier? Eine neue Sightseeing Tour der Geschäftsleitung? Ich muss doch sehr bitten, das ist immerhin ein Operationssaal. Sorokin lachte: „Darf ich vorstellen, dieser ungehobelte Kerl ist mein Sohn, Dr. Serge Sorokin und der Chefarzt dieses Hauses. Das ...
... hier ist Dr. Julia Meier, die neue Oberärztin für Hamburg." Julia reichte dem Junior ihre Hand und hoffte das die nicht zitterte, denn ihr ging der Typ unter die Haut. Scheiße -- dachte sie gleich, hätte ich den Kerl irgendwo in einem Club getroffen, dann würde ich an ganz andere Dinge denken. Ein ziehen in ihren Brüsten bemerkte sie bereits und hoffte, das niemandem auffiel, wie sich ihre Nippel schon beim Kopfkino aufrichteten. Auch Serge Sorokin war offensichtlich beeindruckt. Es dauerte bis er Julias Hand los ließ „Das ist natürlich etwas anderes, dann herzlich willkommen Frau Kollegin. Wie man hört haben Sie sich ja bereits gut eingelebt. Nach dem Umbau wollte ich mir sowieso einmal das Hamburger Haus anschauen. Da komme ich ja jetzt noch viel lieber..." Es fehlte nicht viel und das Flirten der beiden wäre wahrscheinlich noch direkter geworden, doch die Tür zum Flur öffnete sich und ein Arzt trat ein. „Dr. Sorokin ich wäre soweit -- wollen Sie noch einen Blick auf meine OP Planung werfen oder kann ich mit der Hand des Tennisspielers anfangen?" erst jetzt wurde dem Mann bewusst, dass Serge Sorokin nicht allein war. Er sah den Senior und verbeugte sich tief. „Entschuldigung ich übersah Sie fast Herr Direktor. Natürlich auch Ihnen einen guten Tag." Sofort sah er wieder zu seinem Chefarzt. Der hätte sich wohl lieber weiter mit Julia unterhalten. „Gut Dr. Gebauer -- Sie wissen um die Prominenz des Patienten. Gehen sie schon in den Vorbereitungsraum, ich komme gleich nach ...