-
Die Diebin - 04
Datum: 14.11.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byAlexSandra
... tagelang. Nichts von Viktor. Keine Nachricht. Kein Anruf. Keine Antworten. Sie hatte ihm Videos gedreht. Wirklich versaute Videos. Videos in denen sie masturbierte und dabei seinen Namen rief. Sie hatte sich ihm offenbart, ihm dreckige Sprachnachrichten geschickt, in denen sie alles erzählte, was er mit ihr anstellen könnte. Nichts. Sie war sauer auf ihn. In den vergangenen Tagen reifte nun ihr fieser Plan. Sie musste Eni loswerden, seine Frau. Sie würde ihn ihr einfach wegnehmen. Schließlich war sie die Diebin. Sie wusste zwar nicht wie, aber sie wollte ihren Viktor, mit dem sie so gern Sex hatte, ganz allein für sich. Sie wollte ihn lieben. Und er sollte sie lieben. Sie würden ein Liebespaar sein. Jawohl! Er würde ihr alles geben. Geben müssen! Sie würde es einfach nehmen! Für sie sorgen sollte er und sie würde mit ihm zusammenleben. Und eines Tages würden sie gemeinsam Kinder haben, eine Familie gründen. Danach sehnte sich Saskia. Einen Plan hatte sie zwar noch nicht, wusste noch nicht, wie? Sie hatte noch keine Ahnung, dass ihr der Zufall zu Hilfe kommen sollte. Viktor hatte mit seinen Leuten den Lagerplatz in nur drei Tagen komplett leergeräumt. Sie führten Schadensanalysen durch, sprachen mit Versicherungen und Sponsoren. Zwischendurch hatte er sein Handy zum Telefonladen gebracht. Die freundliche junge Frau am Tresen hatte ihm angeboten, das Gerät zu entfeuchten. Er musste über die Begrifflichkeit schmunzeln. Dann würde man schauen, ob es wieder funktionierte und ...
... seine wichtigen Daten auf ein neues Gerät spielen. Sie war sehr nett und entgegenkommend und sprach ihm Mut zu, dass es oft der Fall sei, dass ein Handy wieder funktioniere, wenn es wieder getrocknet sei. Er ließ daher alle Daten vertraulich bei ihr: SIM-Karte, Pin, Zugangsinformationen. Viktor dachte häufig an Saskia in diesen Tagen. Sie war nach dem Unwetter freigestellt worden, weil es sie emotional ziemlich mitgerissen hatte. Sie hatte nur noch geheult, nachdem der Sturm vorbei war. Wenn er nur ihre Handynummer auf dem alten Tastenhandy vom Verein drauf hätte. Doch dieses Ding war uralt und vom Verein nur mit Notfallnummern bestückt worden. Er wollte zu gern wissen, wie es Saskia geht. Doch tagsüber hatte Viktor alle Hände voll zu regeln, abends aber kamen ihm immer wieder die Gedanken an sie. Er hätte sicher Marja, seine Tochter, nach der Nummer fragen können, wollte aber nicht, dass sie Verdacht schöpfte. Sein Smartphone war immer noch beim Service. Ein Schreck fuhr ihm durch die Glieder als er realisierte, dass ja der Service Zugriff auf alle seine Daten haben musste. Alle! Videos, Sprachnachrichten, Chatverläufe. Sein Herz machte einen Sprung. Na, hoffentlich würde die junge Frau im Laden das wirklich vertraulich behandeln. Eni, seine Frau wusste, dass es ihm gerade nicht gut ging und massierte ihm abends oft den Rücken. Er war so verspannt, dass es ihm gut tat. Dennoch dachte er an Saskia. Selbst, als Eni mal wieder mit ihm schlief, musste er dauernd an ...