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Das Haus in den Bergen
Datum: 27.12.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySavoringTraveler
... mich wohl schrecklich verfahren hier draußen. Und jetzt spinnt auch noch mein Auto, ein rotes Licht in der Anzeige und der Motor stottert so komisch. Ich dachte... vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen oder wenigstens eine Werkstatt rufen?" „Hm, das wird nicht einfach." Manfred schaut auf seine Uhr. 19:15. „Aber kommen sie doch erstmal rein, es ist ja mittlerweile ziemlich kalt geworden draußen." Sabine tritt ein, eine großzügige Halle, eine Art Loft, der Kamin brennt aber das Haus ist warm, nicht nur vom Kamin. „Wo wollen sie denn hin heute?" „Ich bin auf dem Weg zu einem Klassentreffen, eine Berghütte, in der Nähe von Mittenwald." „Mittenwald? Davon sind sie ja noch gut 2-3 Stunden entfernt. Und eine Werkstatt, das ist schwierig. So 15 Kilometer von hier ist ein Dorf, aber dort gibt es keine Werkstatt. Und die nächste Stadt, dass sind gut 40 Minuten. Aber ehrlich, hier in dieser Gegend macht am Freitagabend um 18 Uhr alles dicht, und Werkstätten machen erst am Montag wieder auf." „Oh Gott, das gibt's doch nicht, was soll ich denn nur tun?" „Jetzt ziehen sie erstmal ihre Jacke aus, mein Abendessen ist gleich fertig, das reicht auch für zwei. Und morgen früh rufe ich im Dorf an, da gibt es einen Mechaniker, das kann ja vielleicht rauskommen und sich den Wagen mal ansehen. Wo steht er denn überhaupt?" „Mein Auto ist gleich hier draußen, vor ihrem Tor." „Dann mache ich ihnen jetzt das Tor auf, sie bringen den Wagen rein und ihren Koffer mit, ...
... nachher mache ich ihnen ein Gästezimmer fertig." Sabine mustert Herrn Ehrhardt. Ein älterer Herr, scheint ja eher sehr vornehm zu sein. Bestimmt kein Bauer hier aus der Gegend. Und das Haus sieht auch nicht nach Armut aus. Herrn Ehrhards eher robuste Figur und die wenigen grauen Haare, die seine Glatze einrahmen geben ihm den Anschein einer gewissen Gemütlichkeit. Er scheint gutes Essen zu mögen, grinst Sabine. Und er strahlt Vertrauenswürdigkeit aus. Außerdem, was hat sie schon für eine Wahl als erst einmal hier zu bleiben. „Ja gut, gehen wir, ich stelle den Wagen rein und hole meine Sachen." Zehn Minuten später ist der Wagen auf dem Stellplatz hinter dem Haus geparkt und Sabine steht mit ihrer Reisetasche wieder im Haus. Manfred Ehrhardt nimmt ihr nun die Jacke ab und hängt sie auf den Garderobenbügel. Er betrachtet Sabine ein paar Sekunden zu lange als dass es nicht auffällig wäre. Eine weiße Bluse, 4 Knöpfe, Rüschen um den Hals bis zum ersten Knopf. Ein wenig altmodisch, konservativ, ein schüchternes Mädchen, das sich für ein besonderes Ereignis hübsch gemacht hat. Darunter zeichnet sich ein Bügel BH ab, er lächelt genießerisch. Körbchengröße D schätzt er, und kann es nicht erwarten, sich diese Brüste später genauer anzusehen. „Stellen sie die Tasche einfach hier ab, Essen ist fertig." -- Die Pasta duftet herrlich, und Herr Ehrhardt serviert Sabine einen zweiten Teller. Auch der Rotwein ist köstlich, soweit sie das beurteilen kann, ihr schmeckt er ...