1. Kiss the Cook Kapitel 03


    Datum: 15.01.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byAldebaranKastor

    ... verschiedenen Erregungszustände bei Bea bemerkbar machten. Außerdem genoss ich das Gefühl, derjenige zu sein, der ihr diese Gefühle gab und zeitweise der Herr über sie war. Wie beneidete ich denjenigen, der sie länger besitzen konnte.
    
    Nur langsam kam Bea aus diesem Zustand heraus. Sie ließ meinen Kopf los und stützte sich erneut auf die Arme. Dann lächelte sie mich an und sah ermattet aber zufrieden an. In dem Moment, als ich sie noch einmal küssen wollte, setzte sie einen Fuß gegen meine Schulter und drückte mich kräftig zurück.
    
    Damit hatte ich nicht gerechnet und verlor das Gleichgewicht im Wasser. Ich ging unter und kam pustend nach oben.
    
    In dieser Zeit war Bea schnell aufgestanden und lief in Richtung Rasen, bis sie am Geräteschuppen angekommen war. Hier riss sie schnell die Tür auf und holte ein dort abgelegtes Sommerkleid hervor, dieses stülpte sie sich über den Kopf und war in wenigen Sekunden bekleidet. Danach sah sie noch einmal zu mir herüber und lief an der Seite des Hauses entlang aus meinem Blick.
    
    Ich war so überrascht davon, dass ich nicht reagieren konnte. Es war zu schnell gegangen. So stand ich mit meinem noch steifen Penis im Wasser und muss ausgesehen haben, wie ein begossener Pudel. Dann blieb mir nichts anderes mehr übrig als noch einmal zu tauchen, um Beas Bikini vom Boden des Beckens zu holen, denn der konnte schlecht im Pool bleiben. Danach schlich ich mit hängendem Schwanz ins Haus. So hatte ich mir das nicht vorgestellt, wobei ich ...
    ... nicht sagen konnte, was ich mir vorgestellt hatte. Was hatte ich gedacht? Alles oder nichts und genau das war dabei rausgekommen. Jedenfalls für mich. Obwohl man das auch nicht sagen konnte. Ich hatte Bea etwas Schönes geschenkt und das war wesentlich mehr als nichts.
    
    Ein paar Tage später sollte die anberaumte Party stattfinden. Hierzu gestalteten Christina und ich den Partykeller um, dekorierten ihn, denn sie fand, dass er zu trist wirkte.
    
    Ich fand das nicht, denn ich mochte klare Linien, aber es war nicht meine Feier.
    
    Gut war vor allem, dass es eine Party nach altem Vorbild wurde, soll heißen, Buddelparty. So blieb die Finanzierung nicht bei mir hängen. Die Softdrinks sponsorte ich. Mehrere Kisten diverser Limonaden wurden gekauft und hinter dem Tresen gestapelt. Die beiden Kühlschränke, die ich bei diesen Gelegenheiten in Betrieb nahm, fassten eine Menge der Flasche und so war die Vorbereitung bald abgeschlossen. Gut, ich dekorierte nicht, sondern stand mit einem Glas Whiskey am Tresen, denn mit Deko konnte ich nichts anfangen. Also machte Christina das und ich trug die Verantwortung.
    
    Eingeladen waren, soweit ich wusste, etwas zwanzig Personen, konnten jedoch mehr werden. Letztendlich war mir das egal. Ich würde nicht auf der Feier sein. Ich hatte dort nichts zu suchen. Leider in Hinblick auf Bea.
    
    Gegen zwanzig Uhr trafen die Gäste ein, wie immer einige später. Aber das interessierte mich nicht, denn ich saß wie immer bei solchen Gelegenheiten in meinem ...