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Drei Wochen (Autor 4)
Datum: 15.01.2022, Kategorien: Bisexuell, Autor: Jenpo
... kann ich jetzt nicht sagen", Marlene schüttelte leicht ihren Kopf, "meine Welt, Jens, scheinen mir momentan weit weg. Noch bin ich in deiner Welt." "Wirst du Jens alles erzählen, erzählen welch unterschiedliche Facetten zu hast?", bohrte Maria weiter. "Das will ich", nickte Marlene, "vielleicht nicht morgen oder nächstes Wochenende." "Das ist auch notwendig", bekräftigte Maria, "du hast es eventuell nicht selbst bemerkt, aber du hast dich verändert. Jens wird es sicher bemerken, daher ist es besser du beginnst anstatt auf seine Fragen zu warten, bist offen ihm gegenüber." Das Gespräch ging immer öfter in Phasen der Schweigsamkeit über, Phasen, in denen die beiden Frauen ihren Gedanken nachhingen. Maria fragte sich, ob Marlene nun wusste, was sie wollte, ob sie für ihre Liebe bereit war zu verzichten. Marlene fragte sich ähnliches, fragte sich, ob Jens ihre neuen Facetten akzeptieren würde oder er von ihr forderte zu verzichten. "Gehen wir schlafen Liebes", unterbrach Maria die Stille der Nachdenklichkeit. Gemeinsam stiegen sie die Stufen hoch, blieben an deren Ende stehen, sahen sich dabei in die Augen. Maria wollte sich mit einem gehauchten, "Gute Nacht", abwenden, da brandete es in Marlene hoch. "Bleibe bitte heute bei mir", Marlenes Mund fühlte sich trocken an, "lass mich in deinen Armen einschlafen, in deinen Armen aufwachen." Wie gegensätzlich zur vergangenen Nacht verlief diese. Marlene und Maria küssten, streichelten sich, schenkten sich gegenseitig. Es begann ...
... gleich einer schmeichelnden Frühlingssonne, entwickelte sich weiter zu einer Feuersbrunst der Lust, die beide verschmelzen ließ. Marlene, wie auch Maria, konnte nicht genug bekommen, sie forderten und schenkten, leckten und streichelten sich bis zur Ekstase, fickten sich mit dem Doppeldildo, bis beide nur mehr schreiende, stöhnende Bündel Fleisch waren. Beider Haut schien in Flammen zu stehen, wenn diese sanft berührt wurde und jede sehnte sich nach der Hitze dieser Flammen. In Marias Armen liegend, ihren Geruch inhalierend, war der letzte Gedanke Marlenes, bevor sie einschlief: "Ich trage Maria in meiner Seele." Mit gemischten Gefühlen lenkte Jens seinen Wagen in die Einfahrt zu Marias Haus. Die vergangenen Wochen waren für ihn reinste seelische Tortur gewesen. Obwohl er es sich selbst verboten hatte, täglich hatte er Marlene vor sich gesehen, wie sie sich hemmungslos ficken ließ, wie sie von Maria zu ihrer Sub gemacht wurde, die keinen eigenen Willen mehr hatte. Selbst die Telefonate mit Marlene hatten ihn in diesen Vorstellungen bestärkt, denn dabei war für ihn eindeutig hörbar gewesen, dass Marlene etwas verschwiegen hatte. Gut, er hatte auch nicht seine ganzen Gedanken, seine Ängste mit Marlene geteilt, gestand er sich ein. Anfangs wollte er sie nicht verängstigen, in Folge wollte er sie nicht spüren lassen, dass er an ihren Gefühlen für ihn zweifelte. Daher stieg er mit gemischten, sogar ängstlichen Gefühlen aus seinem Wagen, begab sich zur Haustür und läutete. Es ...