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Drei Wochen (Autor 4)
Datum: 15.01.2022, Kategorien: Bisexuell, Autor: Jenpo
... freute, so sehr ärgerte sie sich über Jens kategorische Ablehnung, ärgerte sich, dass er sie nicht fragte, was sie dazu zu sagen hatte, er nur von sich und seinen Gefühlen sprach. Jens spürte, wie er in die Defensive geriet, wusste aber auch, wenn er nachgab, dann war er, seine Liebe zu Marlene, von Maria abhängig und er würde in einen Strudel geraten, der ihn immer tiefer in Marias Abhängigkeit ziehen würde. Er fühlte sich ohnmächtig und aus dieser Ohnmacht heraus entstand der Gedanke Maria weh tun zu wollen, sie tief zu treffen. "Jetzt sag mir Maria", begann Jens, "sag mir, was würde Fritz dazu sagen, dass du eine Liebe zwischen zwei Menschen zerstörst. Was würde dein Kind dazu sagen?" Kaum hatte Jens diese Worte gesagt war zu erkennen, wie tief und schmerzhaft er Maria damit getroffen hatte. Weit riss sie ihre Augen und ihren Mund auf, als wäre ein Dolch in ihr Herz gerammt worden, Tränen schossen ihr in die Augen, ihr Körper verkrampfte sich aus lauter seelischem Schmerz. Aus Marlenes Ärger wurde heißer Zorn, als Jens Marias Liebe erwähnte. Nicht nur, dass Jens sie nicht nach ihren Vorstellungen fragte, jetzt griff er auch noch Maria, die aus Marlenes Sicht die beste aller Lösungen anbot, unter der Gürtellinie an. "Das ist genug Jens", sagte Marlene zornig, "Marias Vergangenheit, ihre Liebe hat mit alldem nichts zu tun. Höre mir gut zu. Was hast du gesagt? Du könntest es nicht ertragen, wenn ich in den Armen Marias liege. Ist das nicht scheinheilig? Hast ...
... du mir nicht gesagt, ich kann ficken mit wem ich will? Es ist dir doch somit egal, wem ich meine Lust schenke. Vielleicht willst du auch nur dein Gewissen reinwaschen. Vielleicht poppst du ja unter der Woche wild durch die Gegend, keine Ahnung. Ja Jens, ich habe in diesen vergangenen Wochen wild gefickt, habe dabei wild geschrien vor Lust, nicht nur bei Maria, nein auch bei wildfremden Kerlen dich mich gleichzeitig in Arsch und Fotze gefickt haben. Ich kann dir nicht sagen wie geil es war nur aus Lust zu ficken. Aber das ist es nicht. Weißt du was für mich das Schönste war? Ich war nicht alleine, Maria war da. Wie herrlich war es doch jeden Tag gemeinsam zu essen, zu quatschen, sich vor die Glotze zu setzen, zu kuscheln und alles ohne Sex. Ob du es glaubst oder nicht, mehr als die Hälfte der Zeit hatte ich keinen Sex. Siehst du Jens, du kannst mir nicht geben, was ich mir so sehnsüchtig wünsche. Ich will nicht mehr einsam zu sein." Wie Donnerschläge schlugen Marlenes Worte auf Jens ein und jeder Donnerschlag zerstörte einen Teil der Vision Jens von einer glücklichen Zukunft mit Marlene. Während Marlene sprach hatte sie zu schluchzen begonnen und schluchzend stand sie auch auf. "Es tut mir leid Jens, es tut mir wirklich leid, aber wie bisher will ich nicht mehr weiterleben", presste Marlene unter Tränen hervor, "ich bleibe hier und rufe mich besser einige Wochen nicht an." Heulend rannte Marlene aus dem Raum und mit ihr verschwand jede Freude und Kraft aus Jens ...