1. Drei Wochen (Autor 4)


    Datum: 15.01.2022, Kategorien: Bisexuell, Autor: Jenpo

    ... sie. Sofort spürte Marlene, wie ihr Herz stärker zu pochen begann, ihr Körper sich in der Umarmung Marias entspannte. Sehr zu Marlenes Verwunderung stand Maria nach Beendigung des Kusses auf und verließ mit einem "Gute Nacht", Marlene.
    
    Marlene wunderte sich nicht nur, gestand sich ein, dass sie sich mehr erhofft hatte als nur diesen einen Kuss. Ihr Nippel waren dabei gewachsen, auch hatte sie gefühlt, dass ihre Muschel begonnen hatte feucht zu werden. "Sie wird ihre Gründe gehabt haben", sagte sich Marlene und stieg unter die Dusche. Die warmen Wasserstrahlen schwemmten die Verwirrung Marlenes über Marias Verhalten weg, machten ihre Gedanken freier. Erschrocken riss Marlene ihre Augen weit auf, denn jetzt erst dachte sie wieder an Jens, schämte sich dafür, dass sie in diesen Stunden, die sie mit Maria verbracht hatte, kein einziges Mal an Jens gedacht hatte. Sie nahm sich kaum Zeit sich zu trocknen, patschte mit noch feuchten Füßen zu ihrem Handy, wollte ihn anrufen, sah dann aber die Uhrzeit, es war knapp nach Mitternacht. So beschloss sie Jens wenigstens eine SMS zu senden.
    
    Alles in Ordnung Mir geht es gut Ich liebe dich Kuss Marlene
    
    "Morgen", dachte sich Marlene, nachdem sie sich unter die Decke gekuschelt hatte, "morgen rufe ich ihn wieder an."
    
    Während Marlene duschte, rieb sich Maria immer stärker ihre Lustperle. "Nimm dir Zeit", dachte sie, "zeig ihr, wie normal es sein kann bei mir zu sein. Überfalle sie nicht, warte noch bis übermorgen, du hast Zeit ...
    ... genug." Laut aufstöhnend gab sich Maria ihrem Höhepunkt hin, sah dabei Marlene vor sich, die sich nach ihren Liebkosungen und härteren Formen der körperlichen Liebe durch ihre Hand sehnte.
    
    Die Anrufmelodie ihres Handys riss Marlene aus dem Schlaf. Es war schon hell aber trüb, wie es an einem Wintermorgen so oft vorkam. Verschlafen tastete sie nach ihrem Handy, sah, dass es Maria war, die sie anrief. "Guten Morgen Schlafmütze", rief Maria fröhlich ins Telefon, "es ist schon 9.00 Uhr." "Ja", murmelte Marlene, die dabei war klaren Kopf zu bekommen. "Hole mich bitte heute um 17.00 Uhr von meiner Kanzlei ab, heute will ich dir den Klub zeigen, vorher gehen wir aber essen. Ach ja, bitte ziehe doch den neuen Lederrock an und nimm die Stiefel. Den Rest suchst du aus, aber nur von den neuen Sachen, ok?" "Ok", nuschelte Marlene, bevor sie weitersprechen konnte hatte Maria das Telefonat schon beendet. Gedankenverloren verrichtete Marlene ihre Morgentoilette, trottete anschließend ins Erdgeschoß um mit einem starken Kaffee ihre Lebensgeister auf Touren zu bringen.
    
    Zufällig traf sie Camilla in der Küche, die ihr sofort Kaffee aufbrühte und genussvoll schlürfte Marlene daran, spürte, wie sich der letzte Schlaf verflüchtigte. Jetzt fiel ihr erst zweierlei ein, dass sie nicht wusste wo Marias Kanzlei war und vor allem, dass ihr Wagen noch in der Stadt stand, sie aktuell keine Ahnung hatte, wie sie in die Stadt kommen sollte. So fragte sie Camilla über beides und zur Freude Marlenes wusste ...
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