1. Die Mitte des Universums Ch. 044


    Datum: 19.02.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byBenGarland

    ... zwei Minuten das Fenster zum Gang hin und zogen die Gardine vor. Auf dem Gang war es still, und wir küssten uns erstmal. Linh schien, auf ihre ruhige, reife Art, abenteuerlustig und legte ihre Hände auf meine Unterarme, die wiederum auf ihre Hüfte geparkt waren. Ich fühlte, wie der Moment sofort eine leichte Erektion auslöste.
    
    „Du ziehst Dich um, und dann gehen wir hoch aufs Dach?" fragte ich sie, um das Gespräch ein wenig in Gang zu bringen.
    
    Ohne aber zu antworten, zog sie ihr T-Shirt über den Kopf und stand nun im BH vor mir. Ich setzte mich in den einzigen Sessel, hier gleich neben der Tür, und sah ihr zu, weil ich mich letztlich doch beherrschen und mit dem Sex warten wollte. Nun machte sie den Knopf oben an ihrer Hose auf, drehte sie sich weg und fing an, in ihrer Tüte zu kramen. Sie legte die Sachen -- eine relativ dicke, weiße Baumwollhose und ein dazu passendes Sweatshirt mit Zweidrittelärmeln -- auf das Bett und kramte noch nach der weinroten Weste und dem Kopftuch.
    
    Linh hatte eine schöne Figur, die von allen jungen Frauen, die ich kannte, Tinas am ähnlichsten war: Linh war mittelgroß für vietnamesische Verhältnisse, irgendwie um die eins-vierundsechzig, und schlank, ohne dünn zu sein. Ihre Brüste waren ein bisschen kleiner als Tinas, aber grösser als Tuyets oder Nguyets. Ihre Haut war glatt -- jung, wie sie war -- und außer ihrer dicken, verfilzten, sexy Schamberghaarrolle, die mich so faszinierte und die ich im Moment aber nicht sehen konnte, war ...
    ... eigentlich nichts Besonderes an ihrem Körper zu entdecken.
    
    Nun holte sie tief Luft und zog ihre Hose runter. Ihr Slip war hellgrün und halbwegs durchsichtig. Er wirkte etwas älter und war einen Hauch zu klein, so dass ihr Schamhaar im Moment ziemlich gequetscht war. Ich starte wie gebannt auf ihren Schoß, aber gerade, als ich überlegte, nun doch meine Hose aufzuknöpfen und meinen Schwanz rauszulassen, sagte sie:
    
    „Hast Du Lust, mir nachher die Haare hier unten zu schneiden?"
    
    Sie klopfte mit der linken Hand auf ihren Busch, während ich zu ihr aufsah. Nun drehte sie sich um, griff noch einmal in ihre Tüte und grinste mich danach an, eine Schere und einen Kamm in der Hand haltend.
    
    „Ich finde Deinen Busch wunderschön, so, wie er ist. Ich fänd's eigentlich besser, wenn er so bleibt," sagte ich, auf ihr famoses Dreieck zeigend.
    
    „Ach, na ja, schön ... die vielen Haare stören mich aber oft, gerade, wenn ich meine Tage hab'," entgegnete sie und setzte sich aufs Bett.
    
    Irgendwie war die Lust erst einmal verflogen, und keiner von uns beiden sagte etwas. Ich stand auf, ging zum Fenster und zündete mir eine Zigarette an. Ich hörte, wie sie sich hinter meinem Rücken bewegte und drehte mich um. Sie war auf dem Bett nach oben gerückt und hatte sich zwei Kissen unter den Rücken gestopft. Gerade, als ich mich zu fragen begann, wie wir den Knoten hier lösen könnten -- erst Sex, dann Schamhaarschneiden, dann Fotografieren oder vielleicht alles doch in einer anderen Reihenfolge -- sagte ...
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