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Die Mitte des Universums Ch. 044
Datum: 19.02.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byBenGarland
... sie: „Weisst Du, dass das vorige Woche das erste Mal war, dass ich einen Schwanz richtig gesehen habe?" „Ach so," sagte ich leicht amüsiert. „Aber Du wirkst relativ erfahren ..." „Bin ich auch, aber ich habe es bisher immer nur im Dunkeln gemacht. Maximal bei Vollmond," fügte sie noch an. Ich zog noch einmal an meiner Zigarette, bevor ich kurz ins Bad ging, um sie ins Klo zu werfen. Als ich wieder ins Zimmer trat, hatte sie ihren Slip ausgezogen und die Arme hinter ihrem Kopf verschränkt. Ich wäre mir komisch vorgekommen, mich angezogen neben sie zu legen, und so zog ich mich schnell aus, bevor ich mich neben sie bettete und ebenfalls meine Arme hinter meinem Kopf verschränkte, nachdem sie mir ein Kissen abgegeben hatte. „Ihr habt immer das Licht ausgemacht? Jedes Mal?" fragte ich sie, weil ich natürlich neugierig geworden war. „Nein, wir haben es immer draußen gemacht, abends, im Maisfeld." „Wer ist eigentlich ‚wir'?" wollte ich nun wissen. „Hung und ich. Er war Soldat." Der Ton ihrer Stimme hatte sich geändert, und es klang für einen Moment so, als ob er gestorben wäre. Wahrscheinlich hatten sie aber nur Schluss gemacht. Ich wollte trotzdem nicht direkt fragen, sondern wartete, ob Linh das vielleicht näher ausführen würde. Aber sie zögerte. So bohrte ich doch nach, und sie sagte erzählte mir, dass sie schlussmachen mussten, weil er nach Norden, in ein Dorf an der chinesischen Grenze, versetzt worden war. Sie hatten die ganze Geschichte auch ...
... geheim halten müssen, weil Linh damals noch zur Schule ging. „Wie habt ihr Euch denn überhaupt kennengelernt?" „Wir waren beide Ordner bei einem Volksfest. Ich, als Zwölfklässlerin, war für die Kinder auf dem Spielplatz eingeteilt; aber am Abend gab's für mich nichts mehr zu tun, und dann hab' ich mich mit den Soldaten unterhalten. Hung sah ... sieht unheimlich gut aus," sagte sie leicht melancholisch und gedankenversonnen. Ich sah sie an und drehte mich ein wenig zu ihr. So schön, wie es war, hier nackt neben ihr zu liegen, war das komischerweise nicht weiter sexuell erregend, wahrscheinlich, weil sie gerade angefangen hatte, eine bewegende Geschichte zu erzählen. Ich sah zwar ihren Busch, konnte mir aber nicht vorstellen, in den nächsten zehn Minuten zwischen ihre Beine abzutauschen. „Wie lange wart Ihr zusammen?" war ich neugierig. „Ein knappes Jahr. Zehn Monate. Wir haben uns am Unabhängigkeitstag, am 2. September, kennengelernt, und dann ist er am 1. Juli vor zwei Jahren abkommandiert worden." „Na ja, da konntest Du nicht einfach hinterher ziehen, oder?" „Ach, ich war doch erst 18 und gerade mit der Schule fertig. Ich hatte auch ein gutes Stipendium bekommen, für die Uni in Saigon. Und dann sollte auch niemand wissen, dass ich schon die ganze zwölfte Klasse jede Woche mit einem 24-jährigen Mann Sex hatte." Stimmt, das war halbwegs pikant. Nun drehte sie sich etwas zu mir, und wir sahen uns an. Durch ihre Schilderungen war ich nun auf die Details ...