1. Der Schmied aus Intal Kapitel 35 bis Ende


    Datum: 19.03.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byAldebaranKastor

    ... sie lebenslustig, wie wenige andere. Ich meinte sogar, ihr helles Lachen zu hören. Das war vorbei und sie ruhten jetzt in der kühlen Erde.
    
    Wir blieben noch Tage bei den beiden. Gesprächsstoff gab es genug. Doch meistens ging es um die Zwillinge und was sie angestellt hatten, als sie jung waren. Manche Begebenheit tauchte aus den hintersten Winkeln unserer Gehirne auf. Manchmal mussten wir verhalten lachen. Rea tat es gut, mit uns zu sprechen. Es war einsam ohne Familie in der Stadt. Sie hatte zwar einige Freunde gefunden, das war nicht dasselbe. Also luden wir sie ein, doch einmal zu uns zu kommen und sich auszuruhen. Sie sah Rikan an der sofort nickte. Es würde ihm nichts ausmachen einige Zeit alleine zu sein. Außerdem hatte er vor, Mal wieder richtig zu trainieren, er fühlte sich nicht mehr wohl. Seit sie in Frieden lebten, hatte er nicht mehr gekämpft und rostete ein. Es kam ihm gerade recht. Da Rea nichts vorhatte, fragten wir sie, ob sie nicht gleich mitkommen wollte, dann musste sie nicht alleine reisen. Sie willigte nach einer kleinen Unterhaltung mit Rikan ein und packte ihre Sachen. Am nächsten Morgen reisten wir ab. Zuvor nahm mich Rikan beiseite. Er ...
    ... sah mich durchdringend an und meinte, dass er wüsste, wie ich zu seiner Frau gestanden habe, sie habe es ihm erzählt, außerdem war er zugegen gewesen, als ich das erste Mal mit ihr schlief. Irgendwie sei er mir sogar dafür dankbar, da sie Dinge mit ihm getan habe, von denen er vorher nicht einmal davon gehört hatte. Sie liebe ihn, das wüsste er. Aber genauso, wenn auch auf eine andere Art, mich.
    
    Ich sollte auf sie aufpassen, damit ihr nichts passieren würde. Er grinste auf eine eigenartige Art und sagte leise zu mir, dass ich besonders auf die Teile achtgeben sollte, die an oder in einem Frauenkörper für Männer am wichtigsten seien. Er hätte Rea gerne zurück, wie sie gehen würde. Alles hatte ich erwartet, was er mir zum Abschied sagen würde, aber das nicht!
    
    Er küsste Rea innig zum Abschied und wir zogen los.
    
    *
    
    Anmerkung des Autoren: Vielen Dank dafür, dass es ein paar von euch geschafft haben, sich durch die Geschichte zu quälen. Über 104000 Wörter sind nicht wenig und es wundert mich, dass es überhaupt einer auf sich genommen hat. Ich hoffe es hat Spaß gemacht und dass meine weiteren Storys ebenfalls gut angekommen werden.
    
    Kastor Aldebaran/aldebaran66 
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