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Das Angebot b05 Volker und Merle
Datum: 28.03.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bynovator
Hier die Fortsetzung von „Das Angebot b04 Volker und Merle". -------------------------------- Erik hatte überzeugende Argumente, weshalb ich mich schon bald auf seinen Wunsch einließ, Volker und mich beim Sex beobachten zu dürfen: Ich hatte schließlich ihn mit Volker betrogen und er war nicht vor Eifersucht ausgetickt und hatte nicht unsere Beziehung beendet. Ich hatte mich auf eine Affäre mit Volker eingelassen, weil der Reiz des Verbotenen, der Wunsch, meine erotischen Phantasien Wirklichkeit werden zu lassen, zu groß geworden war. Wer war ich da, dass ich jetzt Eriks Wunsch, uns wie bei einem lebendigen Porno zuschauen zu dürfen ablehnte oder sogar verurteilte? Und schließlich, vielleicht das wichtigste Argument, das Erik allerdings nicht kannte: Die Vorstellung erregte auch mich, mir beim Sex zuschauen zu lassen, nicht von irgendwem, sondern gerade von Erik, meinem Lover, dem Mann, bei dem ich mich geborgen und Zuhause fühlte. Wenn ich mich mit Volker getroffen hatte, dann hatte das mit meiner Liebe zu Erik nicht das Geringste zu tun gehabt. Es hatte sich für mich so angefühlt, als hätten wir uns zum Tennis oder zu irgendeinem anderen Sport verabredet. Es war etwas, das nur zwischen uns eine Rolle spielte und meine Gefühle für Erik gar nicht berührte. Trotzdem mussten wir eine schwierige Frage noch klären: Sollten wir Volker einweihen oder nicht? Wollte Erik uns heimlich beobachten oder wollte er zuschauen, während wir davon wussten, vielleicht sogar dabei sein ...
... und irgendwann mitmachen? Es ging nicht nur darum, wie offen wir Volker gegenüber sein wollten, sondern vor allem auch um Eriks Rolle: Wollte er den heimlichen Voyeur spielen oder lieber den überlegenen Betrachter, vielleicht sogar Spielemacher, der uns vorgab, was wir tun sollten? Oder sollte es doch der klassische Dreier werden, der mir vielleicht am besten gefallen hätte, denn zum einen reizte mich der Gedanke schon länger, von zwei Männern gleichzeitig berührt und genommen zu werden, zum anderen war ich mir sicher, dass die beiden sich darin übertreffen würden, mir Lust zu verschaffen. Aber diesmal ging es um Eriks Phantasien und Wünsche, also sollte er entscheiden. Für ihn war die Sache klar: Nach all den Heimlichkeiten der Vergangenheit wäre es besser und Volker gegenüber auch fairer, direkt mit offenen Karten zu spielen. Wenn wir ihn jetzt hintergingen und er dahinter kam, dass er heimlich beim Sex beobachtet wurde, bestand die Gefahr, alles kaputt zu machen, wohingegen so aus dem zunächst voyeuristischen Experiment vielleicht doch auch mal ein echter Dreier wurde, wenn Volker sich darauf einlassen konnte. Und das Sahnehäubchen war die Methode, mit der wir Volker einweihen würden: Ein von Erik geschriebener Text, so wie meine Affäre zu Volker mit einem Text begonnen hatte. Er machte sich sofort an die Arbeit: „Hallo Volker, ich würde ja zu gerne mal lesen, was Du in dieses ominöse Büchlein geschrieben hast und vor allem, was Merle darauf geantwortet hat, so dass ...