1. Geheime Fantasien


    Datum: 05.04.2022, Kategorien: Sonstige, Autor: Emily Bloomingdale

    ... zu euch ins Zelt steigen?"
    
    "Angst?", fragte ihn Ella und lachte kurz auf. "Wir haben die ganze Zeit darauf gewartet! Leider vergeblich. Aber zum Glück waren wir zu zweit und wussten uns zu helfen."
    
    Na super, was sollte Stefan jetzt bitte von uns denken? Bevor sie noch weitere intime Details ausplauderte, verpasste ich unter dem Küchentisch einen Tritt gegen ihren Fuß. Doch entweder hatte ich versehentlich das Tischbein getroffen, oder sie ignorierte ihn ganz absichtlich.
    
    "Ich selbst habe ja einen Freund, aber die arme Jule hat schon seit Monaten keine männlichen Originalteile mehr in sich gespürt. Wenn du verstehst, was ich meine."
    
    Ich traute meinen Ohren nicht. Das war selbst für Jule eine Spur zu mitteilsam. Stefan schaute mich ungläubig an. "Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Meine Stieftochter Melissa ist schon sehr hübsch, aber ihr beide seid absolut atemberaubend! Da müssten die Männer doch Schlange stehen!"
    
    "Danke", erwiderte ich und schwankte zwischen Scham, Wut auf Ella und einer unzüchtigen Lust, die sich langsam immer weiter in mir ausbreitete. Auf Komplimente reagierte ich häufig so. Ich hörte nur noch mit einem halben Ohr zu und driftete ab in die Welt meiner geheimen Fantasien. Manchmal nickte ich und wenn die beiden lachten, grinste ich kurz. Mit einem älteren Mann zu schlafen, hatte ich mir schon häufiger vorgestellt. Aber wie so viele andere delikate Dinge, war dies nichts, was ich unbedingt in die Tat umsetzen musste. Langsam fielen mir ...
    ... die Augen zu.
    
    "... und Jule ist wirklich ganz brauchbar im Bett, das hat sie die letzten Tage erst wieder unter Beweis gestellt."
    
    Mit einem Mal war ich wieder hellwach, allerdings gerade nicht in der Lage, die passenden Worte zu finden.
    
    "Soll ich uns eine Flasche Wein holen und wir machen es uns noch im Wohnzimmer gemütlich?", fragte uns Stefan.
    
    "Gemütlich klingt gut", entgegnete Ella mit einem süßen Lächeln. Ja, sie konnte ein richtiger Engel sein.
    
    "Ich habe im Laufe der Jahre ja schon allerhand mit dir erleben müssen", giftete ich sie an, als Stefan die Küche verlassen hatte, "aber der heutige Abend übertrifft wirklich alles. Der Kerl muss mich jetzt nicht nur für leicht beschränkt, sondern zusätzlich auch noch für ein notgeiles Flittchen halten!"
    
    "Von Flittchen habe ich überhaupt nichts gesagt. Im Gegenteil, ich habe vielmehr klargestellt, dass du solo und damit frei verfügbar bist."
    
    Der Vulkan brach aus. "Du verdammte Bitch! Willst du damit etwa sagen, dass ich notgeil bin und mich von einem Kerl ficken lasse, der doppelt so alt ist wie ich?" Ich stand auf und ging in Richtung Küchentür. Doch Ella folgte mir und hielt meine Hand fest.
    
    "Ja, das will ich." Sie drückte mich gegen die Wand und presste ihre Zunge in meinen Mund. "Und ich gehe jede Wette ein, dass das Höschen, das du gerade trägst, noch erheblich feuchter ist als all deine anderen.
    
    "Wag es ja nicht!", drohte ich ihr, als ihre Hand drauf und dran war, in mein Höschen einzudringen, um ...
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