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Geheime Fantasien
Datum: 05.04.2022, Kategorien: Sonstige, Autor: Emily Bloomingdale
... eine Weile nicht sehen würde. Ich drehte mich um und schaute hinter den Rücksitz. Da lagen jedoch noch einige buntdurcheinander gewürfelte Schuhe. "Suchst du was?", wollte Ella wissen. "Hast du Eddy gesehen?" "Jule, du bist als Beifahrerin ohnehin nur mäßig zu gebrauchen, aber wenn du es dir nebenbei auch noch besorgen möchtest, kannst du dich lieber gleich nach hinten setzen." "Hast du ihn eingepackt?" "Nicht dass ich wüsste." Ich stieg aus, suchte die Rückbank und den Kofferraum ab, durchwühlte alle Taschen. Eddy war nicht auffindbar. Dann lief ich zum Haus zurück und klingelte. "Hast du etwas vergessen?", fragte mich Stefan. "Vielleicht", antwortete ich. "Soll ich dir beim Suchen helfen?" "Äh, danke. Das ist nicht nötig. Ich bin auch gleich wieder weg." Ich fand Eddy sofort. Er war halb unter das Bett gerutscht. Erleichtert atmete ich auf. Dann kam mir ein komischer Gedanke. Hatte ich meinen Vibrator nicht gestern Abend aus dem Auto geholt? Schon, doch das war ja nur ein Traum gewesen. Aber wie konnte er dann hier sein? Oder hatte ich nur geträumt, dass ich ihn im Auto vergessen hatte? Ja, so musste es sein. Meine Güte, ich hatte ...
... in den letzten Tagen einfach zu häufig an Sex gedacht. Vielleicht sollte ich lieber eine Fremdsprache lernen, damit sich mein Hirn mit Vokabeln beschäftigen konnte. Ich ging durch den Flur zurück. Vor dem Schlafzimmer blieb ich stehen. In meinem Kopf wusste ich noch ganz genau, wie es ausgesehen hatte. Die Tür war nur angelehnt. Ich klopfte zaghaft. Keine Reaktion. Vorsichtig lugte ich durch den Spalt. War das jetzt ein Déjà-vu? Alles sah genauso aus wie in meiner Vorstellung. Mein Herz raste bereits, als ich meinen Kopf hineinsteckte. Irgendwie wunderte es mich gar nicht so sehr, als ich die merkwürdige Metallkonstruktion erblickte. Aber vielleicht hatte ich sie gestern Abend kurz gesehen, als ich ins Bett gegangen war und meine Vorstellungskraft hatte sie in meinen reichlich perversen Sextraum eingearbeitet. Vielleicht aber auch nicht. Auf wackeligen Beinen näherte ich mich dem Teil, an das Ella möglichweise gefesselt gewesen war. Ein langes Haar hatte sich in dem Halsband verfangen. Stefans Frau besaß lange Haare. Allerdings keine roten ... Oh mein Gott! Ich rannte los, stürmte durch den Flur, sprang die kleine Treppe vor der Haustür herunter und schrie: "Ella!"