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Tom und Annabelle Kap. 04
Datum: 09.04.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bythenonameman
Annabelle Am nächsten Morgen stellte sie Tom ihren Mitbewohnerinnen vor, Tascha und Katja. (Übrigens: Tascha war eine sehr stille Frau. Oder introvertiert. So genau hatte das Annabelle noch nicht herausgefunden. Katja war genau der Gegenpol, sehr redselig.) Katja sprach immer zu auf Tom ein, dem das nicht so ganz angenehm war. Sie hatte ihn als "Kumpel" präsentiert. Im nachhinein war sie sehr unglücklich mit der Formulierung. Denn Tom war nicht nur ein Kumpel, dafür fühlte sie zu viel für ihn. Aber auch diesmal war sie vom Sex frustriert gewesen. Zwar war viel Liebe und Erregung dabei gewesen. Auch fand sie seinen Körper sehr schön. Nur zum Orgasmus war sie nicht gekommen. Es war ein Lebenstraum von ihr einmal durch Penetration zu kommen. Sie hatte im Internet über so viele Frauen gelesen, die spektakuläre Erfahrungen mit vaginalen Orgasmen hatten. Diesmal hielt sie mit Tom guten Kontakt. Es blieb auch nicht mehr ein rein platonisches Verhältnis, sondern ab und zu küssten sie sich, oder waren sehr zärtlich miteinander in der Öffentlichkeit. "Ist er dein Freund, oder nicht?", wollte Nadja daher erfahren, nachdem Annabelle sie noch einmal besucht hatte. "Klar ist er ein Freund", antwortete sie darauf. Nadja drehte mit ihren Augen, "ja, ich mein natürlich, ob er dein Lebenspartner ist, ein solcher 'Freund'", korrigierte sie sich. "Ist das wichtig?", wich sie aus. "Es ist dir vielleicht nicht wichtig, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es Tom wichtig ist.", ...
... erklärte sie. Im Grunde wusste Annabelle natürlich was ihre Freundin meinte. "Ich weiß es noch nicht. Ich will mich nicht festlegen", sagte Annabelle. "Okay", kommentierte darauf Nadja, "ich will ja nur, dass die Beziehung nicht böse auseinandergeht. Mach es ihm nicht schwerer als nötig ist." "Wer sagt denn, dass er mich überhaupt liebt?", verteidigte sie sich. (Denn sie verstand diese Äußerung als Angriff. Als Kritik. In Sinne von: "Wenn du Schluss mit ihm machst, tust du ihm unnötig weh.") Eigentlich wollte Nadja die Evidenzen vorsagen: dass Tom sie öfters anschrieb, dass Tom ständig bei ihrer Anwesenheit grinste, dass er sie ständig irgendwohin ausführte -- und das, ohne immer ins Bett mit ihr zu laden --, aber ihr war klar, dass dies jetzt keine gute Idee war. Sie sagte also: "Das kann niemand wissen." Annabelle war enttäuscht über Nadja. Oder besser: sie hatte sich Unterstützung gesucht. Doch sie hatte sie letztendlich sie kritisiert. In allem. Nicht nur deswegen, weil sie nicht mit Tom zusammenlebte, noch einen klaren Trennschnitt machte, sondern auch wegen ihrer Bedürfnisse. Im späteren Verlauf des Gesprächs hatte sie nämlich seine Penisgröße genannt. 18 Zentimeter schienen ihr wirklich nicht lang zu sein. Selbst als Nadja ein Lineal, sowie ein Taschenbuch (von ihrem jüngeren Cousin) herausholte, und ihr die Länge vorzeigte, fand sie das nicht wirklich lang. Um die Länge an-sich ging es ja gar nicht. Sondern um den fehlenden Orgasmus. Vielleicht mögen normale Frauen ...