1. Tom und Annabelle Kap. 04


    Datum: 09.04.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bythenonameman

    ... ihren Hintern. Seiner Meinung nach, war ihr Hintern besser als ihre Titten.
    
    In Wahrheit hatte Ned keine Ahnung, ob ihr wirklich bei dem Bio-Ding helfen konnte. Sicherlich würde er es verstehen. Jetzt gerade wusste er jedoch noch gar nichts. Um sich nicht zu blamieren, würde er diesen Abend viel lernen. Immerhin: seine Brüder sagten immer, er könnte die Dinge sehr gut erklären.
    
    Das Treffen fand etwas außerhalb der Stadt ab. Annabelle kannte ein kleines Café, welches einem Freund von einem ihrer Verwandten gehörte. Der Kellner war nun wiederum ein Verwandter von diesem Freund. Er schien nicht sehr motiviert zu sein, hatte Stöpsel in den Ohren. Annabelle wunderte sich, wie der Laden überhaupt sich über Wasser halten konnte.
    
    Sie hörte seinen Ausführungen über die Photosynthese genau zu. Er erklärte die Sache gut, nach einer Weile langweilte ihr diese Rede doch sehr. Zuerst hatte sie versucht interessante Rückfragen zu stellen. Je länger das Gespräch dauerte, desto weniger fielen ihr sinnvolle Rückfragen ein. Der Kerl schien gar nicht an einem Smalltalk interessiert, dachte sie.
    
    "Ehrlich gesagt würde ich jetzt eine Pause machen.", jammerte sie lustig. "Klar, jo, machen wir ne Pause.", wiederholte er, presste seine Lippen zusammen, und nickte kurz. "Bist ziemlich intelligent für einen ... Farbigen", gab sie ihm das Kompliment. Das brachte Ned zum Lachen. "Jo, ihr Weißen, denkt immer die Schwarzen seien dumm. Das ist Rassismus, verdammt.", sagte er ohne zu verurteilen, ...
    ... sondern wirklich belustigt. "Kennt nur euren Hegel, oder Kant. Kant, war rassistisch wusstest du das? Der hatte eine Rassentheorie, teilte die Menschen in Rassen ein, Man, und hat gesagt, dass einige per-se dümmer sind als die europäische beispielsweise. Das ist Sozialdarwinismus, man.", plapperte er weiter. "Sorry, wollte dich nicht angreifen", entschuldigte sich Annabelle.
    
    Für eine kurze Zeit wurde es ruhig. Plötzlich merkte Ned, wie Annabelle ihn anstarrte. Aber nicht normal. Es war eindeutig, sie wollte etwas von ihm. Man! Warum hatte er das nicht gescheckt? "Wenn du willst kann ich dir bei mir etwas über die schwarzen Intellektuellen erzählen", bot er ihr an. Warum er es hier nicht erzählen konnte, gab es keinen Grund, was gerade völlig irrelevant war. "Klar.", schlug sie lächelnd ein.
    
    Es stellte sich heraus, dass Ned noch bei seinen Eltern wohnte, die ziemlich abseits vom Campus wohnten. Herzlich begrüßten seine Eltern sie, aber bevor es ausartete, erklärte Ned ihnen scheinheilig, dass sie dringend Hilfe bräuchte, und sie umgehend helfen wollte. Sein Vater schaute ihn wissend an.
    
    Ned hatte sein Zimmer noch weiter oben. Schon von unten konnte man Rap-Musik durchwummern hören. Beim Eintreten war Annabelle erstaunt über die Ordentlichkeit seines Zimmers. Es war sauber und aufgeräumt, nirgendwo lag Müll. Diesmal wollte Annabelle kein Kommentar hinterlassen -- wahrscheinlich waren nur ihre Stereotypen am Werk.
    
    Nachdem Ned die Tür hinter sich geschlossen hatte, ...
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