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Chaosprinzip: Wenn die Dinge nur ein klein wenig anders verlaufen 1
Datum: 26.04.2022, Kategorien: Sonstige, Autor: Grisu
... und meinte das sind noch Nachwirkungen des Koma´s. Sie winkte der Polizistin nach Draußen und meinte zu mir "wir sehen uns spätestens morgen früh zur Visite, ansonsten scheuen sie sich nicht zu klingeln" Gemäß der Ansage, machte ich den Fernseher an, na toll "Bauer sucht... " Prollsendung, gemacht um Menschen zu verdummen. Ich lies mich berieseln und meine Gedanken schweiften unbewusst ab. Es kristallisierten sich viele Fragen, auf die ich schnellst möglich Antworten brauch. Seit wann hab ich Hep-C und wo hab ich mir das geholt? Wie kamen die Drogen in mein Blut, du hast das doch immer kategorisch abgelehnt? Wenn Belle noch nie hier war, wo kamen die Blumen dann her? Wer war diese ominöse Zeugin, die mich aus mein Wagen geholt hat? Und du musst dich bei ihr, dafür bedanken. Wo war meine Belle, ich brauchte sie. Ich fühlte mich einsam. Darüber muss ich wohl eingeschlafen sein. Ich erwachte als eine Schwester mit einer Feldwebelstimme ins Zimmer trat und mich fragte ob ich Frühstück möchte. während sie die Vorhänge aufzog erklärte sie mir, das vor der Visite die Verbände weg mussten und nach der Visite waschen und neu verbinden ansteht. Im Stillen dachte ich mir, wenn sie das Waschen übernimmt, brauch ich keine Angst vor eventuellen Peinlichkeiten haben. Der würde sich glatt nach innen verziehen als bei so einer Frau zu wachsen anfangen. Meine Gedanken wurden aber nicht erhört, die genannten Arbeiten übernahmen 2 junge und sehr hübsche Schwestern. Ich hatte ...
... wahrscheinlich doch noch zu viel mit meinem Körper zu tun als das es irgendwelche Peinlichkeiten gab. Ob wohl es schon den ein oder anderen Einblick gab und die Kleidung der Schwestern manchmal doch sehr spannte. Bei der Visite wurden die Narben untersucht, Blut und Urinwerte überprüft und Festgelegt das ab heute die Schmerz und Hep-C Therapie medikamentös weiter gehe. Die Ärztin von gestern wollte noch ein neues Röntgenbild der Implantate. Danach ging die Tortur los, waschen, neu verbinden, den Blasenkatheter raus. Ich war völlig fertig danach aber an Ruhe war nicht zu denken. Ne halbe Stunde Später gings zum Röntgen. Gott sei dank wurde ich noch gefahren (im Bett). Auf dem Gang hatte ich plötzlich wieder diesen Blumenduft in der Nase, der mich die ganze Zeit im Krankenhaus begleitete. An der Wand lehnte eine Person mit Mundschutz, OP-Mütze, wie auch Ärzte sie tragen, und diesen typischen Krankenhausbademantel. Mehr konnte ich aus der Liegeposition nicht erkennen. Das Röntgen war anstrengender als gedacht, das rüber klettern auf den Tisch und wieder zurück hat mehr geschlaucht als vermutet. Was 3 Wochen liegen schon ausmachen können. Zurück im Zimmer wollt ich nur noch ruhen. Spielt mir mein Gehirn ein Streich, die Blumen duften stärker als vorhin. Ich schaute hin und tatsächlich, sie wurden ausgetauscht. Was Läuft hier? Ich wurde wach als sich die Tür öffnete, es war die Polizistin nur diesmal in zivil. Jetzt erkannte ich Sie auch. Ich hatte ihr vor ca. 6 Monaten ein Laptop ...