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Eine geplante Unterwerfung
Datum: 29.04.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bysomelurker
Die neue Abteilungsleiterin verschenkt sich auf der Weihnachtsfeier, bedingungslos. Disclaimer: 100% fiction, don't try at home! 18+, and that goes for readers as well as for all the fictional characters. Enjoy. Die Weihnachtsfeier ist, wie jedes Jahr, eher dröge. Je mehr der Alkohol fliesst, desto peinlicher wird das Gebaren der Kollegen. Wie immer bin ich der einzige, der sich nicht hemmungslos auf Firmenkosten zuschüttet. Um den gesammelten Peinlichkeiten zu entgehen, verlasse ich irgendwann den Veranstaltungsraum und begebe mich an die Bar, wo ich ein weiteres sprudelfreies Wasser bestelle. Ich bin kurz davor, mich abzuseilen. Ich bleibe immer nur solange, bis mein Fehlen nicht mehr auffällt. Schliesslich will ich nicht als ungesellig abgestempelt werden. Ich kann aber diesem Theater nichts abgewinnen. Während ich an meinem Wasser nippe, freue ich mich schon darauf in meinem angefangenen Buch weiterzulesen, das ich nachmittags auf dem Nachttisch meines Hotelzimmers zurücklassen musste, um einer idiotischen Teambildungsmaßnahme beizuwohnen. Durch eine Hand, die sich auf meine Schulter legt, werde ich aus meinen Gedanken gerissen. Neben mir steht meine neue Abteilungsleiterin, die mich verführerisch anlächelt. Sie hat eine entsetzliche Alkoholfahne, aber ansonsten ist sie ein heißer Feger. Deshalb, und weil ich es mir mit ihr nicht verderben will, mache ich gute Miene zum bösen Spiel, und grinse zurück. Sie greift nach meinem Glas, und schüttet sich den ...
... Inhalt in die Kehle ohne abzusetzen. Dann ordert sie beim Barkeeper noch zweimal das Selbe. Ich bin irritiert. Sie setzt sich auf den Barhocker neben mir, nachdem sie den etwas näher zu mir hingeschoben hat, und umfasst mit dem linken Arm meine Taille. Sie will mich besser kennenlernen, sagt sie, und bisher hätte es dafür noch keine Gelegenheit gegeben. Das ist richtig, denn es ist nicht meine Art, mich in aufgezwungene Gespräche eines neuen Vorgesetzten mit Arbeitskollegen einzumischen, ich weiche soetwas lieber aus. Und das direkte Gespräch mit mir hat sie bislang noch nicht gesucht. Ich glaube nicht, dass ich in ihrem Zustand etwas zur Verbesserung unseres Verhältnisses beitragen kann, also gebe ich vor, entsetzlich müde zu sein. Das gehe ihr genauso, sie wolle sich auch bald in ihr Zimmer zurückziehen. Wir betreiben noch etwas smalltalk, während wir langsam unsere Gläser leeren. Ihre Hand hat sie dabei nicht von mir genommen. Was bezweckt sie damit wohl, frage ich mich. Ich vermute, dass sie aufgrund ihres Alkoholspiegels nicht mehr ganz mitbekommt, was sie tut. Schließlich nenne ich meine Zimmernummer für die Bar-Rechnung, und will mich von ihr verabschieden. Wir hätten noch einen kleinen gemeinsamen Weg, antwortet sie, und so gehen wir gemeinsam zum Aufzug. In der Kabine lehnt sie sich wie versehentlich an mich, und folgt mir in meinem Stockwerk bis vor die Zimmertüre, die ich schnell öffne um sie loszuwerden. Als ob sie darauf nur gewartet hätte, drängt sie sich ...