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Unternehmertöchter 01
Datum: 24.05.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byAnBiSu
... unserem Landgut an, das ich nach der Wende von der Treuhand gekauft habe. Es ist ein ehemaliges geheimes Stasi-Verhör-Zentrum, das ich noch von damals kenne. Nach außen sieht es wie ein normales Landgut mit Nebengebäuden und Scheunen aus. Aber unter einem der Nebengebäude -- genannt Heuschober -- ist ein schöner Keller ... Damals gab es einige interessante Befragungen. Ich weiß noch, wie ich als junger Stasioffizier bei der Vernehmung einer aufsässigen Abiturientin dabei sein durfte. Die 19-jährige war wehrlos mit erhobenen Händen gefesselt und wurde immer kleinlauter, je weniger ihre Kleidungsstücke wurden. Als sie dann splitternackt in dem Raum stand, war ihr Widerstand völlig gebrochen. Ich sehe noch heute den schlanken Körper zitternd dastehen und höre ihr flehendes Stammeln, sie doch in Ruhe zu lassen. -- Leider waren solche Verhöre nur sehr selten. Und so richtig zum Zug kam man doch nicht ... Nun, bei unseren «Opfern» wird uns jetzt keiner bremsen. Wir fahren mit unseren vier Unternehmerkindern in den besagten Heuschober, wo wir vor einer getarnten Falltür anhalten. Nachdem wir ihnen die Beinfesseln abgenommen haben, bringen wir unsere Gefangenen in den Keller. Dort legen wir ihnen dann eine Stahlkette um den Hals und verschließen sie eng, aber nicht würgend mit einem Vorhängeschloss. Die Kette ist ca. 15 m lang und mit je einem Motor unter der Decke verbunden. Die Motoren hängen etwa 2,50 m auseinander. Dadurch können wir die Vier ggf. einfach separieren, ...
... andererseits können sie sich auch recht frei bewegen. Und weglaufen können sie auch nicht. Nun nehmen wir unseren Vieren die Säcke über ihre Köpfe und die Knebel ab. Geblendet blinzeln sie im hellen Licht und schauen sich unsicher um. Ängstlich und trotzig erwidern sie unsere Blicke, die wir ihnen direkt ins Gesicht schauen. Echt süß wie die Vier in ihren Tennisoutfits dastehen, uns ihre nackten sportlichen Beine präsentierend. Als Céline nun anfängt zu sprechen, hebe ich nur die Hand und zische ein «Pssst!» Weitere lange Stille, nur gegenseitiges Mustern. Lüstern und voller Vorfreude auf unserer Seite, verlegen und misstrauisch und immer beunruhigter auf ihrer. «Nun, Céline ... Sarah ... Maja ... Henri», -- jedem schaue ich, während ich sein Name nenne, direkt in die Augen --, «ihr fragt euch bestimmt, was ihr hier sollt. Das ist einfach gesagt: Ihr sollt uns Geld einbringen, sehr viel Geld. WIE ihr das tut -- das liegt an euren Eltern. Zahlen sie euer Lösegeld, das wir in den nächsten Tagen fordern werden, ist das gut für euch. Wenn nicht ...» Ich lasse diese Möglichkeit erst einmal so im Raum stehen. «Wie angenehm oder unangenehm euer Aufenthalt hier wird, liegt hauptsächlich an euch. Seid ihr lieb und gefügig, werdet ihr es deutlich besser haben, als wenn ihr aufsässig seid und hier herummeckert. Wir erwarten bedingungslosen Gehorsam, sonst werden die Folgen höchst unangenehm sein. Wir haben euch völlig in unserer Hand -- und werden das genießen!» Claudia und Max ...