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Polyamorie 02
Datum: 01.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat
... hoch in den Himmel. Die Wolken schienen sich nicht zu verziehen. „Tja, so ein Unwetter gehörte damals auch zu unseren Pfingstausflügen. Nicht nur der Freiluftfick." Lena lachte. „Kann ich mir bei Alex nicht vorstellen." „Wenn du wüsstest. Manchmal war er ein richtiger Draufgänger." Aus den Boxen ertönte wieder der ‚Hurrican 2000'. Bevor ich sentimental werden konnte, fragte ich: „Woher hast du eigentlich diese Version von ‚Hurrican'?" „War ein Kunstprojekt. Wir sollten ein Video aufnehmen und es mit Musik unterlegen. Ich hatte eine Wushu-Vorführung von Yasi ausgesucht. Zu dem Speerkampf hab ich einfach dieses Lied aus dem Netz gezogen. Ich war verrückt nach denen. Das muss, kurz nachdem wir bei euch waren, gewesen sein. Du hattest mir doch diese Skorpions-CD gebrannt. Erinnerst du dich? Jedenfalls gab das ne Eins. Die Musik oder Yasi muss dem Lehrer damals gefallen haben. Sah echt geil aus. Yasi erinnert sich bestimmt auch noch." „Gibt's das Video noch? Das würde ich gerne mal sehen." „Weiß nicht, muss mal schauen, ob ich es aus Nürnberg mitgenommen habe." „Wäre schade, wenn nicht." Sie regelte die Sitzheizung auf ihrer Seite herunter. „Ist dir zu warm?" „Ein bisschen. Der Po brennt, wenn der Sitz zu heiß wird." „Ah, Nachwirkungen von gestern?" „Bestimmt." „Aber vom Ficken hat es dich nicht abgehalten?!" „Von nem Quickie mit dir kann mich doch sowas nicht abbringen. Außerdem tat der kühle Regen gut." Ich wendete den Wagen und ...
... fuhr los. „Gib's doch zu, du brauchtest es genauso wie ich. Du warst geladen wie ne Feldhaubitze", stocherte sie nach, als ich wieder auf die Landstraße abbog. „Wie kommst du darauf?" „Na, dein Kolben war so was von deutlich ausgefahren -- hab ich doch gesehen." Sie grinste zu mir rüber. „Und gespürt. Mann, war der hart." „Hast mich auch ganz schön geneckt." „Gelernt ist gelernt. Kennst mich doch. Wenn ich was haben will, bekomme ich es auch. Eher früher als später." „Stimmt, so ist mein kleiner Teufel nun mal. Nen echter Hurrican, sogar mit blauen Flecken und wundem Arsch!" Lena grinste. * * * Zu Hause angekommen, hingen wir uns die Mäntel über und gingen Hand in Hand zur Eingangstür. Im Arm hielten wir unsere nassen Sachen. Lena blickte zu mir auf. „Danke für den Abstecher. Geil, dass du das mitgemacht hast. Dafür liebe ich dich, unter anderem." „Ich dich auch. Gut, dass du mich überzeugt hast. Hab mich in der Zeit zurückversetzt gefühlt." Seufzend drehte ich den Schlüssel. „Nun zum Hier und Jetzt." „Wir sind wieder da!", rief ich ins Haus. Von oben hörte ich Schritte. Yasi kam die Treppe herunter. Unterwegs fragte sie leise: „Und? Was haben die Ärzte gesagt?" Wir berichteten von den Untersuchungen und dass alles soweit in Ordnung war. Yasi schien genauso erleichtert zu sein, wie wir beide. Lena schnappte meine Sachen und brachte sie mit ihren in die Waschmaschine. „Was ist das?", wollte Yasi wissen. „Nix weiter, wir wurden vom ...