1. Polyamorie 02


    Datum: 01.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat

    ... Platzregen überrascht. Wir waren pitschnass. Haben uns im Wagen ausgezogen und die Heizung aufgedreht."
    
    Ich hing meinen Mantel auf und ging ins Schlafzimmer, neue Klamotten anziehen.
    
    Yasi kam hinter mir her. „Wer's glaubt ..."
    
    „Doch, stimmt. Was soll sonst gewesen sein?"
    
    „Na, dass ihr euch nicht nur im Auto nackig gemacht habt, sondern auch gebumst habt. Darum kommt ihr jetzt erst."
    
    Ertappt! -- Vor Yasi konnte man nichts verheimlichen. Zumindest ich nicht.
    
    „Du hast recht. Ich musste Lena noch verarzten. Darum hat es länger gedauert. Aber das mit dem Unwetter stimmt. Wir waren nass bis auf die Knochen."
    
    „Passt schon. Ich kenne unseren kleinen Teufel lange genug. Und ich weiß auch, dass sie immer ihren Willen kriegt. Schließlich hatte sie noch ne Ladung von gestern gut. Also, kein Wunder, dass sie sich die geholt hat."
    
    „Echt, du bist nicht sauer?"
    
    „Nö!" Sie reckte sich und gab mir nen Kuss. „Solange ich meinen Willen auch bekomme."
    
    „Und der wäre?"
    
    „Och, das wirst du schon noch sehen. Ich lass dich gern ein bisschen zappeln. Hab du erst mal ein schlechtes Gewissen. Kannst mir ja für den Anfang beim Saubermachen helfen." Sie drehte sich und summte ‚Hier kommt die Braut'.
    
    Ich ahnte, worauf sie hinaus wollte.
    
    Zusammen beseitigten wir die Unordnung vom Vorabend. Das Bett musste neu bezogen werden. Die Spuren waren zwar nicht mehr zu sehen, dafür aber noch zu riechen. Nach dem Lüften und Wischen war das Schlafzimmer bereit für die kommende ...
    ... Nacht.
    
    Da Lisa erst vor Kurzem eingeschlafen war, beschloss ich, das klärende Gespräch auf später zu verschieben. Yasi meinte, ich solle meinen Engel nicht unter Druck setzen, Lisa würde von allein ankommen. Es belastete sie sehr. Da sie nun angefangen hatte, darüber zu reden, wäre es nur eine Frage der Zeit. Lisa hatte Yasi alles erzählt. Lena wusste ohnehin Bescheid und ich konnte mir einiges zusammenreimen, nachdem sie am Abend zuvor manches rausgeschrien hatte.
    
    Nach getaner Arbeit schaute ich nach meinem kleinen Teufel im Wohnzimmer.
    
    * * *
    
    Lena lag auf dem Sofa und schaute fern. Ich gab ihr eine Tablette und wollte sie nochmal mit der Salbe einreiben. „Möchtest du jetzt das Entspannungsbad nehmen?"
    
    „Ich weiß nicht. Die Salbe reicht. Baden kann ich später noch oder morgen."
    
    Ich schmierte sie überall ein. Dabei musste ich ihre Shorts herunterziehen, um den wunden Po zu verarzten.
    
    „Schmerzt deine Pussy noch?"
    
    „Nicht sehr, ich glaube, das ist schon in Ordnung. Der Fick im Wald hatte heilende Wirkung." Kicherte sie. „Dafür tut mir der Arsch weh, als ob ich nen Fußball da drin habe."
    
    „Warst du mal auf Toilette? Kommt da Blut?"
    
    „Nein, ich muss auch nicht."
    
    „Wäre besser, wenn dich doch ein Frauenarzt zusätzlich untersucht hätte. Wer weiß, was ich in dir angerichtet habe. Tut mir echt leid", entschuldigte ich mich bereits zum X-ten Mal bei ihr.
    
    „Jetzt hör auf, Paps. Ist schon gut. Wenn es dich beruhigt, schau selber nach, ob ich blute."
    
    Sie zog ...
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