-
Polyamorie 02
Datum: 01.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat
... verärgert? Was ist los?", verlangte Lena zu wissen. Nix war's mit meinem erhofften Cool Down. Ich wich ihrer Frage erneut aus und wollte alldem endgültig einen Riegel vorschieben: „Ich will nicht mehr weiterspielen. Das Spiel ist doof." „Okay, wie du willst, aber du bist uns eine Erklärung schuldig", sagte Lisa. „Na gut", fing ich an. „Ich würde keine von euch heiraten, weil: Erstens: Alle Welt denkt, dass Lisa meine leibliche Tochter ist. Zweitens: Jede andere von euch sich weniger geliebt fühlen würde, wenn ich Lena oder Yasi heirate. Und drittens ... Ich kann mich nicht entscheiden. Ich liebe euch alle und würde jede heiraten. Am liebsten zusammen, aber das geht legal nicht." Ich holte tief Luft und ließ sie lang anhaltend ausströmen. „So nun wisst ihr den Grund. Und jetzt, Punkt und Schluss. Ich bin müde und will ins Bett!" Dann wandte ich mich um, ließ die verdutzten Frauen im Wohnzimmer sitzen und verschwand ins Schlafzimmer. Nach einer guten Stunde lag ich noch immer grübelnd im Dunkeln und konnte nicht einschlafen. Meine drei Geliebten schlichen leise herein. Sie entdeckten mich mit den Händen hinter dem Kopf verschränkt. Ich schaute auf. Lena machte das Nachttischlicht an. „Wir wollten nur Yasi ins Bett bringen und dir eine gute Nacht wünschen." Yasi sprang auf ihre Bettseite, drehte mir den Rücken zu und zog sich die Decke über. Lena und Lisa gingen um das Bett herum zu mir. Sie spitzten die Lippen für den Gutenachtkuss. „Nicht böse sein", meinte ...
... Lena, strich mir zärtlich über die Wange. „Schon gar nicht auf Yasi", ergänzte Lisa. „Sie bekommt doch dein Kind, vergiss das nicht." Ich schüttelte den Kopf. „Ich bin auf keine von euch böse. Ich ärgere mich über mich selbst." Unbemerkt stieß ich die angehaltene Luft aus. „Schon gut. Schlaft schön und treibt es nicht zu wild, meine Süßen." „Mit Yasis Knutschfleck zwischen den Beinen kann ich froh sein, wenn ich die Treppe hochkomme", rieb sich Lena über besagte Stelle. „Der ist echt heftig. Da geht heute gar nichts." Unter Yasis Zudecke erklang ein Kichern. Lisa schob die Unterlippe gespielt schmollend vor. Lena ergriff Lisas Hand und zog sie mit sich zur Tür. „Nachti, ihr Lieben", flötete sie. Zu Lisa meinte sie kichernd: „Wenn du für mich Pferdchen spielst und die Treppe hochträgst, könnte ich es mir überlegen." Das ließ sich mein Engel nicht entgehen. Noch bevor sie aus der Tür waren, hockte Lena auf Lisas Rücken und gab ihr spielerisch die Peitsche. Neidisch schaute ich ihnen hinterher. Als ich mit Yasi alleine war, kroch sie unter ihrer Decke vor und legte den Kopf auf meine Brust. Ihr Zeigefinger umkreiste meine Brustwarze. Erneut fragte sie: „Bist du mir wirklich nicht böse?" „Nein, bin ich nicht. Aber warum willst du das wissen? Ist es wegen des Kindes?" Sie schwieg. „Ich würde ja, aber dann hebe ich diejenige hervor. Ich habe euch alle gleich lieb. Selbst Lisa würde ich heiraten, wenn ich könnte. Lena sowieso, sie macht mich verrückt nach ...