1. Polyamorie 02


    Datum: 01.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat

    ... Sex. Dieser kleine Teufel bringt echt Feuer ins Leben. Und dich ..." Erwartungsvoll hob sie ihren Kopf an. „Dich würde ich nicht nur wegen des Kindes heiraten. Ich habe dir schon einmal gesagt, wie sehr ich dich liebe. Ich fühle mich mit dir seelenverwandt. Daran hat sich nichts geändert. Meine Bindung zu dir ist eher noch stärker geworden." Ich drehte mich zu ihr, sah in diese Wahnsinnsaugen: „Yasi, bitte zweifle nicht an meiner Liebe zu dir. Eines weiß ich sicher: Ich liebe dich, ich will ja, aber --" Ich sank auf das Kopfkissen zurück. „Ich kann nicht."
    
    Ihr Gesichtsausdruck entspannte sich, als würde sie resignieren. „Es ist nur so", fing sie an. „Schon immer habe ich von meiner Hochzeit geträumt. Mein Bräutigam war ein gut gekleideter, aber gesichtsloser Mann. Doch seit ich dich kenne, hat dieser Mann in meinen Träumen ein Gesicht bekommen. Du bist es." Sie schluckte. „Ich kann ... Ich werde es akzeptieren, aber träumen darf ich doch weiterhin, oder?"
    
    „Solange dein Onkel nicht auf der Traumhochzeit erscheint", unternahm ich den Versuch, die Situation aufzuheitern.
    
    „DER? Ganz bestimmt nicht! Ich habe keine türkische Familie mehr. Nur noch euch und -- ES."
    
    Sie zog meine Hand auf ihren Bauch.
    
    Als wir einschliefen, hielt ich Yasi in meinem Arm, meine Hand lag schützend über unserem Kind.
    
    Wenn ich doch nur könnte ...
    
    Kapitel 6 -- Die Sache mit dem Ständer
    
    Freitag, 23.12.2016, Hannover
    
    Frank
    
    Der nächste Tag begann für mich sehr früh. Ohne ...
    ... dass der Wecker klingelte, wachte ich vor allen anderen auf. Ein Blick hinüber in Yasis süßes, unschuldiges Gesicht ließ mein Herz sofort höherschlagen. Ich stibitzte einen Kuss und ging duschen.
    
    Anschließend bereitete ich das Frühstück zu. Nachdem Lisa und Lena vergangene Nacht nicht wie gewohnt in unserem Bett verbrachten, lud ich alles auf ein Tablett und balancierte damit nach oben.
    
    Es war erst halb acht, der anfängliche Protest verstummte, sobald ich mich mit dem Frühstück zu ihnen aufs Bett setzte. Lena strahlte mich an. „Du bist aber früh auf. Und Kaffee gibts auch schon ... Mmmh, das duftet gut!" Sie gab mir einen Kuss auf die Wange, griff zur Tasse und nahm einen großen Schluck. Lisa biss in ein Honigbrötchen. „Danke ... Papa", sagte sie schluckend.
    
    „Ihr müsst mir einen Gefallen tun", fing ich an.
    
    „Aha, jetzt kommt's raus. Deshalb das Bestechungsfrühstück." Lena setzte sich an die Wand und nippte weiter ihren Kaffee.
    
    „Gern Papa, um was geht's?", fragte Lisa.
    
    Ich erklärte ihnen, was ich vorhatte. Ihre Aufgabe war es, Yasi aus der oberen Etage fernzuhalten. Die drei sollten zusammen die anderen Weihnachtsvorbereitungen übernehmen, einschließlich Schmücken des Weihnachtsbaumes.
    
    Ich war mir nicht sicher, ob ich damit nicht zu viel von ihnen verlangte. Da Lisa ohnehin gern den Baum schmückte, war mein Engel gleich Feuer und Flamme. Die Arbeit nahm sie mir mit Freuden ab. Sie drückte mir das volle Tablett zurück in die Hand und schwang sich aus dem ...
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