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Polyamorie 02
Datum: 01.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat
... genug auf. Es dauerte, bis ich es endlich fand. Es war bis zur Mittelkonsole gerutscht. Ich musste mich ziemlich weit strecken. Plötzlich ertönte hinter mir eine Stimme: „Ähäm, ihre Tür ist an meinem Wagen!" Ich zuckte zusammen und stieß gegen meine Fahrertür. Dann hörte ich, wie sie gegen das andere Fahrzeug tickte. Mit dem Handy in der Hand zwängte ich mich heraus und drehte mich um. Die Stimme hinter mir gehörte dem Mann, dem ich im Laden nen zweiten Blick aufs Display gegönnt hatte. Er stand mit seinem Einkaufswagen am Kofferraum das Fahrzeugs neben mir und schaute auf mich herab. „Ent ... ähm ... tschuldigung", stammelte ich. „Ich habe mein Handy gesucht, es ist unter dem Sitz gerutscht. Ich musste die Tür ..." Er unterbrach meinen Erklärungsversuch. „Oh, sie sind es." Er erkannte mich auch wieder. „Schaut nach ner dicken Beule aus." Ich inspizierte seine Tür. Es war nur ein minimaler Lackschaden zu sehen. „So schlimm ist's nicht", revidierte ich seine Meinung. „Na, wenn sie meinen. Denke, wir werden uns schon einig." „Puh, da bin ich aber erleichtert. Ist mir echt unangenehm." „Wäre es mir auch. Vor allem, wenn der Ständer dabei herausschaut. Stellen sie sich vor, hier würden Kinder rumlaufen. Da hätte Schlimmeres passieren können." Ich lief zum Kofferraum. Der war geschlossen und nichts schaute heraus. „Da ist doch alles in Ordnung." „Nicht da!", korrigierte er. „Aus ihrer Hose." Fuck!!! -- So schnell ich konnte, sperrte ich den ...
... entlaufenen Halbsteifen wieder ein, steckte meine Hände in die Manteltaschen und zog ihn vorsorglich darüber. Mein Gegenüber lachte: „Kann mir schon denken, was passiert ist, Bei den geilen Bildern ist das nur verständlich." Erleichtert hob ich die Schultern. „Tja, was soll man machen?! -- Mann bleibt Mann!" Er schlug seinen Kofferraumdeckel zu und schaute von Weitem zur Beifahrertür. „Was meinen Sie, was kostet mich der Schaden?" Sein Blick bohrte sich regelrecht in meine Jackentasche. „Tja ... Ich schätze, 10 sollten mich den Schaden vergessen lassen." „Ah, ich glaube, ich verstehe. Haben sie Bluetooth?" „Sicher hat mein Handy sowas", grinste er. Es dauerte eine Weile, bis ich meine Unfallschulden bezahlt hatte. Als Bonus fügte ich noch ein Paar ältere Bilder von der Halloween-Kostüm-Anprobe hinzu und verabschiedete mich von dem nachsichtigen Herrn per Handschlag. In der Zwischenzeit hatte sich der Parkplatz geleert. Endlich konnte ich zu meinen Liebsten nach Hause aufbrechen. * * * Als ich die Eingangstür aufschloß, begrüßte mich zuerst Yasi. Sie kam freudestrahlend aus dem Wohnzimmer gelaufen und rief: „Hey, da bist du ja endlich, ich habe dich so vermisst." Dabei setzte sie schon zum Sprung an. Scheppernd ließ ich den Metallständer auf den Boden fallen. Yasi landete in meinen Armen, ihre Beine um mich geklammert. „Ich ... dich ... auch ... Kätz ... chen.", antwortete ich zwischen den zahlreichen Küssen. Abschließend gab sie mir einen ...