1. Der Fernfahrer 01


    Datum: 10.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: bysirarchibald

    ... Fingerspitzen. Gut, irgendwo war Anke das vielleicht auch. Aber im Gegensatz zu ihr bekannte Kerstin sich zu ihrer Sinnlichkeit und lebte danach.
    
    Aus einer alten, überaus betuchten Familie stammend (mir verschlug es fast den Atem, als sie mir ihren vollen Namen nannte) hatte sie ein Jurastudium zugunsten eines "künstlerischen" Berufs aufgegeben und war das schwarze Schaf ihrer Familie. Eigentlich hatte sie es nicht nötig, für ihr tägliches Brot zu arbeiten, wie andere Leute, und schon gar nicht in einer Peep-Show oder in einem Bordell.
    
    Sie war aufgrund einer großen Erbschaft sehr wohlhabend, um nicht zu sagen reich und das, was sie für ihre "Auftritte" bekam, war nicht mehr als ein Taschengeld für sie. Kerstin besaß in Gauting bei München und in Frankfurt je eine große Wohnung und sagte, daß sie nicht abgeneigt sei, sich auch in Hamburg häuslich niederzulassen, wenn es sich denn lohne.
    
    Sie deutete meine verständnislosen Blicke richtig und klärte mich hinsichtlich ihres Lebenswandels, der angesichts dieser Tatsachen ja nun wirklich mehr als ungewöhnlich war, auf.
    
    "Weißt du," sagte sie, "ich mag es einfach, dieses "Sich-Zur-Schau-Stellen". Es hat mir von jeher Spaß gemacht, mich zu zeigen. Schon als kleines Mädchen habe ich bei allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten mein Röckchen gelüftet und war ganz stolz, wenn ich mich in meinem Schlüpferchen präsentieren konnte. Zuerst nahm man es lächelnd hin. Später aber wurde es mir verboten und ich begriff nicht, ...
    ... warum plötzlich falsch war, worüber man sich vorher doch amüsiert hatte. Freud könnte dir wahrscheinlich auseinandersetzen, was sich da in meinem Unterbewußtsein abgespielt hat und bis heute nachwirkt. Ich könnte es vielleicht auch, will es aber nicht.
    
    Aber es geht noch weiter. Was ich öffentlich nicht mehr tun durfte, tat ich nun heimlich. In meiner Schule hatte es sich bei den Jungen bald herumgesprochen, daß ich die ideale "Patientin" für Doktorspiele war. Ich hob den Rock hoch, sooft die Jungen es wollten, ließ mich gern eingehend "untersuchen" und hatte Spaß daran, wenn die Jungen mir beim Pinkeln zusahen.
    
    Immer wieder mal wurde ich erwischt und mußte mir ernste Ermahnungen über das, was sich gehört und nicht gehört und das besonders für ein Mädchen, anhören. Ich konnte aber nach wie vor nicht einsehen, daß schlecht sein sollte, was so viel Vergnügen bereitete.
    
    Ein paar Jahre später, als die ersten Härchen sprossen und gegen den Stoff meines Schlüpfers stießen, als meine Brüste sich zu runden begannen, erlebte ich meinen ersten Orgasmus.
    
    Ein ein paar Jahre älterer Junge hatte mich in die Mangel genommen, mich zuerst befummelt, sich dann zwischen meine weit auseinandergestellten Beine gezwängt und sich mit seiner Zunge in meinem Schlitz zu schaffen gemacht. Noch zwei Minuten zuvor hatte er mir äußerst interessiert zugesehen, wie ich mein Wasser ließ und so ungewaschen, wie ich danach war, leckte er mich.
    
    Der Junge stöhnte und jammerte unter mir. Ich befürchtet ...
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