1. Der Fernfahrer 01


    Datum: 10.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: bysirarchibald

    ... überflutete meinen Unterleib, meine Hoden begannen zu brennen und ich fühlte meine Eichel noch ein gutes Stück anschwellen.
    
    "Spritz' ab," hörte ich, "spritz' es in mich..... gib es mir.... gib mir alles..... alles....."
    
    "Ja," antwortete ich, ebenso laut, "ich komme..... mir kommt's.... aaachch Gott..... ich spritze....."
    
    Und im selben Moment verströmten wir uns, schrien uns unsere Lust gegenseitig ins Gesicht.
    
    Ein paar Stunden später setzte ich die Frau am Stadtrand von Hamburg, da wohne ich übrigens, ab. Obzwar nicht damit zu rechnen war, sah ich sie wieder. Sie war die Frau eines später gewonnenen Kunden geworden. Beim ersten Wiedersehen stutzte, dann lächelte sie.
    
    "Wie geht's denn so," fragte sie und ich antwortete: "Gut geht's," und grinste.
    
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    Doch ich bin ein wenig abgeschwiffen.
    
    Als ich an diesem Abend nach Hause kam, hatte ich, wie sollte es anders sein, Schwierigkeiten. Ich schützte eine sagenhafte Müdigkeit, verursacht durch stundenlanges "im Stau stehen" und "Stop and Go-Verkehr" vor und haute mich in meine Falle. Am nächsten Tag kriegte ich meine Anke kaum satt und mit weichen Knien klemmte ich mich tags darauf hinter das Steuer.
    
    Gewitzt durch das Erlebnis mit der "Tramperin", die mich in die Gepflogenheiten der "Szene" eingeweiht hatte, durch vorsichtig tastende Gespräche mit Kollegen hatte ich mich schon einigemale "bezahlen" lassen und dabei ...
    ... festgestellt, daß die Anhalterinnen durchweg auch "zahlungswillig" waren. Generell möchte ich sagen, daß insbesondere die Mädchen, die mit einem Rock bekleidet am Straßenrand standen, bereitwilliger ihre Beine breitmachten, als die, die Hosen trugen. Auf ein Erlebnis, das mich so aufwühlte, wie das erste, mußte ich allerdings noch lange warten.
    
    Auf meinen langen Fahrten hatte ich aber etwas ungemein Erotisierendes entdeckt:
    
    Leute, die in einem PKW sitzen, wissen, daß den Insassen eines anderen gewisse Dinge im eigenen Wagen verborgen bleiben. Liegt z.B. jemand quer auf der Rückbank und nimmt eine Mütze voll Schlaf, dann sieht es für einen Insassen eines anderen Autos so aus, als wenn in dem betreffenden Fahrzeug nur der Fahrer sitzt. Das liegt am Blickwinkel.
    
    Viele Leute geben sich offensichtlich dem Trugschluß hin, daß das in jedem Fall so ist und tun Dinge, die sie wahrscheinlich nicht täten, dächten sie daran, daß der Blickwinkel aus dem Fahrerhaus eines LKW heraus ein ganz anderer ist. Man sieht zwar nicht unbedingt die Gesichter der Menschen in einem PKW, in den man als LKW-Fahrer von oben herab hineinsieht, dafür aber andere Körperpartien.
    
    Das Harmloseste, was man auf diese Weise zu sehen bekommt, sind ein Paar entblößter weiblicher Knie. Interessanter wird es schon, wenn die Frauen sich -z.B. im Sommer- wegen der im Wagen herrschenden Hitze den Rock weit hoch- oder gar ganz ausgezogen haben und nur noch mit einem Höschen bekleidet (manchmal noch nicht einmal mehr ...
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