1. Feuer und Wasser


    Datum: 30.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byarne54

    ... Unsicherheit ließ er sich von seinen Gefühlen leiten und trieb mit Elvira fast in den Himmel.
    
    Irgendwann kamen sie wieder auf dem Boden der Tatsachen an, atmeten schwer und versuchten wieder genug Luft in ihre Lungen zu bekommen. Elviras Bademantel war vorne aufgegangen und Jürgen konnte ihre kleinen, festen Brüste bewundern.
    
    Sie wurde rot und wollte ihn wieder schließen, aber Jürgen hielt ihre Hände fest.
    
    „Nein, bitte nicht. Ich möchte sie sehen, dich sehen. Ich werde dich nicht anfassen, aber ich möchte sehen, was ich vielleicht eines Tages berühren, verwöhnen und liebhaben darf."
    
    Er öffnete den Bademantel noch ein wenig und schaute Vira voller Bewunderung an. Elvira hatte merkwürdigerweise kein bisschen Angst; irgendwie wusste sie, dass sie ihm vollkommen vertrauen konnte.
    
    Sie genoss seine liebevollen Blicke, spürte seinen warmen Atem an ihrem Hals und fasste ihn an den Oberarmen. Sie fühlte seine warme Haut, die Härte seiner Muskeln und wie sich eine leichte Gänsehaut auf seinen Armen bildete. Sie legte ihre Rechte auf seine Brust und fühlte seinen Herzschlag. Schnell und kräftig und sie wusste, dass dieses Herz für sie schlagen würde, für sie und Mona.
    
    Als ihr dies klar wurde, da wurde sie ruhig und verspürte zum ersten Mal seit vielen Jahren einen unendlichen Frieden.
    
    *
    
    „Vira, Kleines?"
    
    Elvira wachte aus ihrem Traum auf. Sie hatte ihren Kopf an Jürgens Brust gelegt und wollte da eigentlich da nicht mehr weg.
    
    „Mmmmh? Was ist? Ist so ...
    ... schön", murmelte sie. „Elvira, du musst heim. Du hast es Mona versprochen. Komm, ruf sie an und sage ihr, dass du dich gleich auf den Weg machst."
    
    „Du bist gemein, du wirfst mich raus", maulte sie. „Ich werde wieder ganz nass werden. Hörst du, wie es noch regnet?"
    
    „Du bekommst meinen großen Schirm mit, der wird dich trocken halten", meinte Jürgen. „Oder soll ich dich nach Hause bringen?"
    
    „Nein, Schatz, mach das bitte nicht. Ich will alleine heimgehen, ich muss noch ein wenig nachdenken und ich brauche noch etwas Zeit, um Mona die ganze Sache zu erklären. Sie kennt meine Meinung über dich und die ist eine ganz andere, als die jetzige. Ich muss mit ihr reden, will sie vorbereiten und dann soll sie dich kennenlernen und sich ihre eigene Meinung bilden."
    
    „Ja, mein Engel, geben wir ihr die Zeit. Ich möchte sie auch nicht so einfach vor vollendete Tatsachen stellen."
    
    Elvira richtete sich etwas auf, als wolle sie sich erheben, aber dann senkte sie ihre Lippen noch einmal auf Jürgens Mund.
    
    Ein paar Minuten später konnten sich die beiden, wenn auch widerwillig, trennen und standen auf.
    
    Zu Jürgens großer Überraschung lies Vira seinen Bademantel von ihren Schultern gleiten und stand nackt wie eine schöne griechische Göttin vor ihm.
    
    Er hielt den Atem an und schaute sie wie eine Erscheinung an.
    
    Ihr wunderschönes Gesicht mit den ungeordneten Haaren, ihr schlanker Hals und die schmalen Schultern. Die kleinen festen Brüste und ihr schmale Taille, die in frauliche Hüften ...
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