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Feuer und Wasser
Datum: 30.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byarne54
... gestrigen Aussprache würdest du sie nicht mehr mögen, was du ja scheinbar doch von Anfang an gemacht hast. Sie hat mir wirklich alles gesagt, was ihr besprochen habt und auch was ihr sonst so gemacht habt." Mona wurde vor Verlegenheit rot. „Mama hat mir gesagt, was sie empfunden hat, als du sie angezogen hast und dabei sie sehr, . . . äääh, erregend berührt hast. Und dabei hast du dich an das gehalten, was du ihr versprochen hast. Aber sie wäre bei deinen Berührungen so richtig geil und naß geworden." Jetzt war Elvira an der Reihe, die Farbe eines Feuermelders zu imitieren. „Mona, wie kannst du mich so vor Jürgen blamieren? Das kannst du doch nicht machen", meinte sie komplett verlegen. „Du hast doch gemeint, dass ich alles sagen soll und ich hab noch gar nicht erzählt, dass du gesagt hast, du wärst bei Jürgens Küssen und Berührungen so rattig geworden, dass du beinahe über ihn hergefallen wärst." Elvira sprang auf und wollte aus der Küche eilen, so sehr schämte sie sich. Ihre Tochter hatte genau das beschrieben, was sie empfunden hatte. Sie war so nass geworden, dass sie sich gewünscht hatte, er würde sein Versprechen vergessen. Aber dazu war er zu sehr Ehrenmann. Jürgen konnte sie gerade noch an der Hand erwischen, er stand auf und nahm sie in seine Arme. „Mein Schatz, denkst du vielleicht, mir ist es besser ergangen. Glaubst du es lässt mich kalt, wenn ich deinen wundervollen Körper vor mir sehe und deine zarte Haut unter meinen tastenden Fingen ...
... spüre. Denkst du, da rührt sich bei mir nichts?" Elvira lehnte sich an ihn und lächelte. „Oh doch, das habe ich gemerkt. Und wie! Deshalb bin ich doch so kribbelig geworden. Ich habe doch gehofft, du würdest . . ." „Bist du jetzt enttäuscht, Vira? Was hättest du von mir gedacht, wenn ich mein Versprechen gebrochen hätte?" „Dann wärst du jetzt nicht hier, mein Schatz, denn dann hätte ich dir nicht vertrauen können. Ich liebe dich, schon viel länger, als ich mir eingestehen wollte. Ja, ich liebe dich und genau so wichtig ist mir, dass ich dir vertrauen kann. Und da bin ich mir absolut sicher nach gestern." Sie küsste ihn so intensiv, dass fast die Luft brannte. Ramona schaute mit großen Augen zu, was sich vor ihren Augen abspielte. Sie freute sich für ihre Mutter so sehr, dass sie aufsprang und beide umarmte. „Toll, toll, toll, bekomme ich jetzt vielleicht doch noch einen Vater?" Elvira schnappte überrascht nach Luft, schaute Jürgen an und sah große Zustimmung in dessen Augen. Wieder flossen ihre Tränen, aber diesmal nicht vor Scham oder Zorn, sondern vor unsagbarer Freude. „Ja, ich will", sagte sie und ihr Blick machte, dass auch bei Jürgen Tränen kamen. „Äääh, was willst du, Mutti?", fragte Mona ratlos und sah zwischen Ihrer Mutter und Jürgen hin und her. „Jürgen hat dich doch gar nichts gefragt." Elvira nahm die Hände ihrer Tochter. „Das lernst du noch mein Schatz. Es gibt Dinge, die kann man auch ohne Worte sagen. Mit Gesten, mir Berührungen ...