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Marlene
Datum: 07.07.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byAlexis_Q
... Finger in sie stieß. "Oh ja, ich will kommen, ich komme, ja, ja!" Mit einem Schrei fuhr Paulina in ihrem Bett hoch. Das Laken unter ihr war klatschnaß, sie hatte tatsächlich im Schlaf einen Orgasmus gehabt. Das war ihr noch nie zuvor passiert. Diese merkwürdige Traumgestalt wurde langsam zu einer Obsession, Paulina machte sich ernsthafte Sorgen um ihre geistige Gesundheit. Nein, so konnte es nicht weitergehen. Sie brauchte dringend professionelle Hilfe. Am besten würde sich gleich morgen einen Termin bei einem Therapeuten besorgen. "Was glauben Sie symbolisiert diese Frau?", fragte die Psychiaterin. "Ist es nur eine sexuelle Fantasie, stellt sie so etwas wie Ihr Gewissen dar, ein Alter Ego oder eine Art Schutzengel?" - "Tja, falls es ein Schutzengel ist, dann ein ziemlich geiler. Ehrlich, ich weiß es nicht." Das Summen der Gegensprechanlage unterbrach sie. "Entschuldigen Sie, das muß meine nächste Patientin sein. Ja?" - "Hier ist Marlene Schneider", erklang eine weibliche Stimme aus dem Lautsprecher. "Ich bin gerade in einer Sitzung. Bitte kommen Sie herein und machen Sie es sich im Warteraum bequem." "Kennen Sie diese Patientin?", fragte Paulina. "Nein, sie ist zum ersten Mal hier. Wieso?" - "Ach, es ist nur...ihr Vorname, Marlene. Ich hatte eine Schwester namens Marlene." - "Was wurde aus ihr?" - "Sie ist gestorben, als sie neunzehn war. Beim Schwimmen ertrunken." "Das tut mir leid. Standen Sie sich nahe?" - "Ja, wir waren unzertrennlich." - "Haben Sie in ...
... letzter Zeit öfters an sie gedacht? Vielleicht an ein besonderes Ereignis im Zusammenhang mit ihr?" - "Ehrlich gesagt, da gibt es etwas", seufzte Paulina. Die Schwestern lagen in ihren Betten im gemeinsamen Zimmer. Paulina hatte eine Weile gewartet, bis Marlene eingeschlafen war. Nun schob sie sich eine Hand in ihr Höschen. "Streichelst du gerade deine Muschi?" Paulina zuckte zusammen, als sie die Stimme ihrer Schwester hinter sich hörte. "Nein!" - "Wirklich? Wo hattest du dann deine Hand?" - "Das geht dich gar nichts an!" "Komm schon, ich mach nur Spaß. Du weißt doch, ich besorg's mir auch selbst." Da sie sich ein Zimmer teilten, hatten sie ihre Masturbationsgewohnheiten kaum voreinander verheimlichen können. Es bereitete Marlene immer wieder ein diebisches Vergnügen, sich an ihre Schwester heranzuschleichen, wenn diese sich fingerte. Paulina wartete ungeduldig darauf, daß Marlene in ihr eigenes Bett zurückkehrte, damit sie sich endlich befriedigen konnte, doch stattdessen legte sich ihre Schwester neben sie. "Hast du eigentlich schon mal überlegt, wie es wäre, die Muschi einer anderen Frau zu streicheln?" - "Du bist doch nicht vom anderen Ufer?" - "Nein! Ich bin bloß neugierig. Du etwa nicht?" - "Naja, ich weiß nicht...ein bißchen vielleicht." "Warum probieren wir es nicht einfach aus?" Ohne eine Antwort abzuwarten schob sie eine Hand zwischen Paulinas Beine, rieb an ihren Schamlippen und ertastete ihre Klitoris. Gleichzeitig ergriff sie Paulinas Hand und preßte ...