1. Die Kanzlei


    Datum: 18.07.2022, Kategorien: 1 auf 1, Autor: Stefan

    ... kurz vor 1) eine junge Frau nicht allein durch die Straßen gehen lassen würde, würde er sie gerne dorthin bringen. Der Konsequenz nicht bewusst, willigte Sophie ein. Die Rechnung übernahm er und gab ihr zielgerichtet ihren Mantel von der Garderobe. Er musste im Büro gesehen, haben, welche Kleidung sie trägt, denn zwischen den 5 verbliebenen Jacken griff er, ohne zu überlegen nach der Richtigen. Charmant öffnete er ihr die Tür und geleitete sich in die Dunkelheit der Nacht hinaus. Zielgerichtet ging das unfreiwillige Pärchen die beiden Häuser zu der Pension weiter und Klaus besorgte an der Rezeption den Zimmerschlüssel, um seine junge Begleiterin in den ersten Stock zu führen.
    
    Vor der Tür blickte er Sophie an und fragte, ob sie etwas dagegen hätte, dass er einen Moment mit hereinkäme. Sie war etwas überrascht. Natürlich ist so etwas nach dem Abend durchaus zu erwarten, sein Verhalten, das Einwickeln in seinen Einfluss boten ausreichend Hinweise darauf. Dass aber schließlich ein deutlich älterer Mann eine so junge Frau, zudem seine Mitarbeiterin auf ein Hotelzimmer begleitet war, als die Tatsache im Raum stand dann doch eine außergewöhnliche Situation. Klaus bemerkte ihre Unsicherheit. "Keine Angst, ich tue nichts, was Du nicht möchtest. Willst Du alleine sein, werde ich sofort das Zimmer verlassen. Vertrau mir!". Seine Hand fasste sie an die Schulter und bei einem leichten, aber bestimmten Druck gab sie nach und nahm ihn mit auf ihr Zimmer. Klaus schloss die Tür, dimmte ...
    ... das Licht und half Sophie aus ihrem Mantel, den er sorgfältig gemeinsam mit seinem Sakko an die Garderobe hing. Langsam ging er auf sie zu, hielt sie wieder mit dem Blick in ihre Augen in seiner Aura gefangen und umfasste schließlich vorsichtig ihre Taille. Sophie musste heraufblicken, genoss dabei den festen Halt in seinen Händen und legte ihre schlanken Arme um seinen Nacken. "Was tue ich hier?" fragte sie sich und wollte sich schon seiner entwinden, als er sich zu ihr herabbeugte und seine Lippen sanft auf die ihren legte. Sie spürte erst seinen Atem, wie er ihr Gesicht entlangwehte, ihr Puls beschleunigte sich, sie spürte das Pochen ihres Herzens den Hals heraufkriechen. Schlag für Schlag spürte sich eine aufkommen Erregung. Sie nahm sein Aftershave war, spürte seine Hände an sich und gab endgültig ihren Widerstand auf. Langsam öffnete sie ihre Lippen und sehnte danach, dass seine Zunge sie weiter öffnet. Vorsichtig legte er seinen Kopf in die Schräge und drang in ihren Mund ein. Sie ließ in gewähren und gab sich ihm hin. Er war zärtlich, vorsichtig, berührte sie, wie eine zerbrechliche Kostbarkeit, die bei jeder unbedachten Bewegung Schaden nehmen könne. Sie, die starke, intelligente, junge Frau, die im Gerichtssaal so hart und unerbittlich sein konnte, nahm diese Vorsicht dankbar an, als wenn sie sich niemals etwas mehr ersehnt hätte. Sie schloss die Augen, während das Spiel ihrer Zungen sich fortsetzte. Seine Arme zogen sie weiter an ihn, auch hier ließ sie ihn gewähren ...
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