1. Kiss the Cook Kapitel 05 Ende


    Datum: 14.09.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byAldebaranKastor

    ... und konnte mich auf meine Arbeit konzentrieren. Schon aus diesem Grund verging sie schnell und der Tag war gekommen.
    
    Ich arbeitet an diesem Tag nicht, denn ich wusste, dass daraus nichts Gutes entspringen konnte. Jetzt war ich doch nervös und konnte keinen klaren Gedanken auf die Arbeit lenken. Wenn man es doch versuchte, kam nur Mist heraus.
    
    Das Wetter hatte sich nicht gebessert und an diesem Samstag noch einen Brikett mehr aufgelegt. Der Regen schüttete aus vollen Eimern und ich musste einen Moment an Christina denken. Sie war mit ein paar Leuten über das Wochenende zu einem Rockfestival gefahren und ich musste mich alleine bei dem Gedanken schütteln, wenn ich mir das vorstellte.
    
    Bei dem Wetter auf freier Flur in einem Zelt. Na super, alles nass und klamm, jede Menge Schlamm auf dem Acker. Da blieb ich lieber in meinen gemütlichen vier Wänden und kuschelte mich ein. Man wird alt, da sah man da große Vorzüge drin. Langweilig würde mir nicht werden, davon war ich überzeugt.
    
    Gegen vierzehn Uhr klingelte es. Ich ging zur Tür und musste lachen, als ich Bea sah, die davor stand. Sie hatte entweder keinen Schirm oder hatte ihn vergessen. Wie sie zu mir kam, war mir nicht bekannt, ein eigenes Auto hatte sie nicht, ein Fahrrad sah ich ebenfalls nicht. Blieben Bus fahren oder zu Fuß gehen. Da die nächste Bushaltestelle weit weg war, bleibe sich das Einerlei.
    
    Bea sah aus, als wenn sie eine Extraportion Regen abbekommen hatte. Ihre Haare und Klamotten trieften vor Nässe ...
    ... und die leichte Schminke, die sie trug, war verlaufen. So stand sie wie ein Häufchen Elend vor der Tür. Ich machte ihr Platz und sie trat schniefend ein. Zu allem Überfluss hatte sie sich noch erkältet, was bei diesem Wetter nicht verwunderlich war.
    
    Ich schloss die Tür und sah Bea tropfend im Flur stehen. „Handtuch?", fragte ich sie mit einem Wort und sie nickte, während ihr das Wasser aus den Haaren über das Gesicht perlte.
    
    „Oder lieber eine heiße Dusche?", fragte ich sie mitleidig und ihr Gesicht hellte sich auf, indem sich ein leichtes Grinsen auf ihr Gesicht stahl.
    
    Ich geleitete sie ins Bad und holte zwei der kuscheligsten großen Handtücher aus dem Schrank, während Bea begann, sich wie selbstverständlich auszuziehen. Ich wartete geduldig ab und erfreute mich an dieser kurzweiligen Unterhaltung.
    
    Als Bea sich aus den nassen Klamotten geschält hatte, ging sie, ohne auf mich zu achten zur Dusche herüber und probierte aus, welche Einstellungsmöglichkeiten es für die verschiedenen Düsen und Duschköpfe gab. Dann hatte sie die für sie am günstigste Einstellung gefunden und trat unter die in feinen Strahlen herunterplätschernden Wasserstrahlen. Heiß hatte sie die Armatur gedreht und so entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit Wasserdampf, der durch das Bad kroch.
    
    Ich schnappte mir Beas Klamotten und brache sie in den Nebenraum, indem die verschiedensten Apparaturen zur Behandlung von dreckiger Wäsche standen, sprich Waschmaschine und Trockner.
    
    Der Trockner war ...
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