-
Zehn Stunden Flug
Datum: 19.10.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bybumsfidel
© 2020-2021 by bumsfidel Dennis (45) war Manager auf dem Flug nach Singapur. Gut aussehend und mit seiner positiven Einstellung hatte er es zu etwas gebracht. Beruflich zumindest, privat war eher Ebbe angesagt. Ab und zu eine Freundin, aber lange hielten seine Beziehungen nie. Er hatte einfach zu wenig Zeit dazu, steckte seine ganze Energie in den Job. Klar hatte auch er schon einmal daran gedacht eine Familie zu gründen, aber jedes Mal schreckte seine Auserwählte im letzten Moment davor zurück. In Zeiten, in denen gar nichts mehr lief, half er sich mit Callgirls, die er sich in seine komfortable Eigentumswohnung einlud. Auch schon mal zwei oder drei gleichzeitig. Schließlich konnte er es sich leisten und bestimmte, was sie zu tun hatten. Ein weiterer Vorteil war ihre strickte Verschwiegenheit und das sie bei objektiver Betrachtung preiswerter waren, als so manche feste Beziehung. Auch seine Firma musste sparen und so waren die Businessflüge gestrichen worden. Seine Assistentin hatte ihn daher auf Premium Economy gebucht, so ein Mittelding zwischen Holz- und Luxusklasse. Hier konnte er wenigstens seine langen Beine ausstrecken und ein etwas besseres Menü genießen. Die Blockbuster waren zwar zahlreich, aber so richtig Lust zum Filmschauen hatte er nicht und so beobachtete er heimlich seine attraktive Sitznachbarin. Miriam (37) machte in Mode, hatte sich selbstständig gemacht und war auf dem Weg neue Geschäftskontakte zu knüpfen. Sie hatte Modistin gelernt, ein im ...
... Grunde aussterbender Beruf, es sei denn man setzte sich konsequent durch. Das hatte sie getan, sich in Ein- und Verkauf weitergebildet und mehrere Betriebsabrechnungskurse besucht. Schließlich war sie im Qualitätsmanagement gelandet und, als ihr Chef in Rente ging und die Modekette zum Verkauf stand, den Laden übernommen. Das hörte sich jetzt einfacher an, als es war, denn ohne das Kapital ihrer Eltern und eines gehörigen Kredites ihrer Hausbank hätte sie es nie geschafft. Auch jetzt zahlte sie noch mächtig ab, aber große Sorgen machte sie sich keine. Ihre Kollektionen kamen an und wenn die Mietpreise in guten Lagen nicht so durch die Decke geschossen wären, dann hätte sie schon längst expandiert. Doch so hatte sie ihren Schwerpunkt auf das Internet gesetzt und schnell gemerkt, dass aus der Not eine Tugend geworden war. Sie hatte nur wenige Rückläufe, vor allem deshalb, weil sie nicht nach Größentabellen verkaufte, sondern die Maße in Zentimetern angab. So wusste jeder Kunde und jede Kundin genau woran er oder sie war und wenn sie zu dämlich waren ihre eigene Figur nachzumessen, dann mussten sie halt das Rückporto selbst zahlen. Klare Kante war ihre Devise und so erklärte sie auf ihrer Webseite auch genau, wer wann mit welchem Aufwand aus welchen Stoffen und Farben ihre Kollektion hergestellt hatte. Die Kundschaft dankte es ihr und zahlte gerne einen etwas höheren Preis, aber teuer war Miriam dennoch nicht. Sie hatte wie Dennis aus Kostengründen Premium Economy gebucht und las ...