1. Swinging Eighties


    Datum: 05.01.2023, Kategorien: Partnertausch, Autor: masterone

    ... aussehender Supermacho; Aishe fand ich zwar auch attraktiv, aber vom Hocker riss sie mich nicht, zumal sie an dem Gespräch, das wir beim ersten Kennenlern - Alt miteinander führten, kaum teilnahm.
    
    Weil sie unübersehbar voneinander begeistert waren, machte Bille den Vorschlag, das erste Kennenlernen noch etwas auszudehnen und gleich hier vor Ort zu Abend zu essen.
    
    In den zweieinhalb Stunden, die wir alle in der Kneipe waren, hatte Aishe drei Sätze gesagt, Bille und Nourdin dagegen unterhielten sich angeregt, zwischenzeitlich konnte ich auch mal ein wenig zur Unterhaltung beitragen. Als Bille dann, was ich vorausgesehen hatte, den Vorschlag machte, zu uns nach Hause zu fahren, und noch einen Absacker zu trinken, gab Nourdin ihr einen Kuss auf die Wange und sagte: "Guter Vorschlag, fahrt vor, wir folgen euch."
    
    Im Auto fragte ich Bille: "Was hast du vor, willst du heute noch mit ihm in die Kiste?"
    
    "Lass uns doch erst mal abwarten, wie sich alles entwickelt, ich finde ihn ganz schnuckelig, wie gefällt dir denn Aishe, die hat ja wohl einen Mordsbusen."
    
    "Ich finde sie ziemlich langweilig, sie ist zwar hübsch, aber irgendwie ein Mauerblümchen, sie hat den ganzen Abend so gut wie nichts gesagt."
    
    "Na ja, ´ne Stimmungskanone ist sie nicht, aber du weißt ja, stille Wasser sind tief. Vielleicht ist sie eine Bombe im Bett, wer weiß? Würdest du nicht gern mit ihr vögeln?"
    
    "Von mir aus hätte ich sie nicht angemacht, aber vielleicht kriegen wir ja zu Viert mehr ...
    ... Spaß."
    
    "Mal sehen, nur keinen Stress, wir lassen es mal ganz langsam angehen."
    
    Nachdem wir endlich zwei Parkplätze gefunden hatten und in den fünften Stock gekraxelt waren, gingen wir ins "Wohnzimmer" und köpften eine Flasche Rotwein. Unsere Dachgeschosswohnung hatte zweieinhalb Zimmer, ein Küchenbad und eine separate Toilette. Das größte Zimmer war meins, wir nutzten es als Wohnzimmer, neben einem runden Esstisch mit vier Stühlen, Fernseher, Schrank und Regalen gab es auch ein Einzelbett. Die übrigen eineinhalb Zimmer gehörten Sibylle, das halbe Zimmer war mit Matratzen ausgelegt und diente uns als Schlafzimmer. Weil wir frei und unabhängig sein wollten, hatte jeder seinen eigenen Bereich, in dem er auch schlafen konnte, schließlich wollten wir kein spießiges Ehepaar sein.
    
    Jetzt saßen wir am Esstisch, tranken Wein und unterhielten uns und wenn ich mich nicht täuschte, dann fummelten Sibylle und Nourdin schon unterm Tisch miteinander. Als die Flasche leer war, stand Nourdin auf und sagte: "So, ich glaube, wir werden mal langsam aufbrechen. Wir beraten uns jetzt untereinander und wenn´s mit uns passt, dann verabreden wir uns via Telefon, die Nummern haben wir ja jetzt. Eine kleine Bitte noch, wäre es möglich, noch einen Kaffee oder Espresso zu bekommen, bevor wir fahren?", jetzt setzte er sich auf mein Einzelbett und schaute Sibylle erwartungsvoll an.
    
    Sie stand auf und ging in die Küche, "Ja sicher, kommt sofort! Aishe willst du auch?"
    
    "Nein danke, dann kann ich später ...
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